Innovativ und nachhaltig bauen ist möglich 

Radlmeier und Oßner bei Rollladenkastenfertigung von Leipfinger-Bader    

Pfeffenhausen. Der Klimawandel zeigt es auf: Die Bauindustrie muss noch innovativer und nachhaltiger bauen. Dass dies möglich ist, erfuhren die CSU-Abgeordneten im Bundestag, Florian Oßner, und Landtag, Helmut Radlmeier, von Thomas Bader, Geschäftsführer der Leipfinger-Bader Ziegelwerke. Sie besuchten zusammen mit Bürgermeister Florian Hölzl (CSU) die LB-Rollladenkastenfertigung in Pfeffenhausen. 

Auf dem Gelände der ehemaligen Brandl Maschinenbau GmbH & Co. KG an der Rottenburger Straße in Pfeffenhausen herrscht seit wenigen Wochen wieder Betrieb: Die Ziegelwerke Leipfinger-Bader aus Vatersdorf haben hier einen Produktions-Standort eröffnet. Das Unternehmen brennt allerdings in Pfeffenhausen keine Ziegel, sondern geht neue Wege: Die Ziegelwerke hat sein Produktpalette erweitert und sind in die Produktion von Rollladen-Kasten eingestiegen.

„Seit dem 1. April fertigen wir hier neuartige Rollladen- und Raffstorekästen-Systeme. Die Innovation dabei: Bei unserem System ist die Lüftungsanlage gleich mit eingebaut. Sie ist damit von außen unsichtbar“, erläuterte Firmenchef Thomas Bader bei der Führung durch die Produktions-Halle.

Starke Nachfrage

Diese Weiterentwicklung des Rollladenkastens bringe gleich mehrere Vorteile mit sich: Der Außenlärm werde durch die gute Schalldämmung reduziert. Außerdem verfüge das System über eine hohe Wärmedämmung mit Wärmerückgewinnung, einen sehr leisen Lauf und einen niedrigen Stromverbrauch. Diese Kombination sei stark nachgefragt, so Bader. Die Fertigung läuft derzeit noch manuell. Rund 15 Mitarbeiter bauen die Kästen zusammen. Bald soll die Produktion automatisiert werden. „Wir haben klein angefangen, wollen aber auch in diesem Bereich Schritt für Schritt auf Wachstumskurs gehen“, so Bader. Eine Nachricht, über die sich Bürgermeister Florian Hölzl freute: „Die Ansiedlung des Unternehmens Leipfinger-Bader mit seinen innovativen Lösungen für nachhaltiges Bauen ist für Pfeffenhausen ein Glücksfall.“

Innovationen fördern

Für Landtagsabgeordneten Helmut Radlmeier ist die Fertigung ein Beispiel dafür, welche Möglichkeiten sich im Bereich des Bauens noch bieten: „Hier wird gezeigt, wie man ein eigentlich bekanntes Produkt nachhaltiger und platzsparender bauen kann. Das ist ein Ansatz, der über alle Baustoffe hinweg noch stärker verfolgt werden muss“, so Radlmeier. In diesem Zusammenhang hob Bundestagsabgeordneter Florian Oßner die Bedeutung der Forschung hervor: „Es ist wichtig, in Forschung und Entwicklung zu investieren. Nur so können wir wettbewerbsfähig bleiben und Wertschöpfungsketten bei uns behalten. Leipfinger-Bader ist ein Leuchtturm unseres starken bayerischen Mittelstandes. Die Politik hat dabei die Aufgabe, einen verlässlichen Rahmen für diese Entwicklung zu setzen“, so der Infrastrukturpolitiker Oßner. Eine der großen Fragen des Bauens sei in Zukunft, wie man mit weniger Materialeinsatz gleichbleibende – oder gar bessere – Qualität erreichen könne, war man sich einig.

Bildunterschrift:

Die CSU-Abgeordneten im Landtag, Helmut Radlmeier (2.v.l.), und Bundestag, Florian Oßner (2.v.r.), besuchten gemeinsam mit Bürgermeister Florian Hölzl (l.) in Pfeffenhausen die Rollladenkastenfertigung der Ziegelwerke Leipfinger-Bader. Firmenchef Thomas Bader (m.) und Standortleiter Fritz Berghammer erläuterten den Betrieb. Die Besonderheit ist die Fertigung der innovativen Rollladenkästen-Systeme mit integrierter Lüftungsanlage.    

Foto: René Spanier 

 

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