„Kahoot“, „Miro“ oder „Mahara“?

Tag der Lehre an der Hochshcule Landshut beleuchtet innovative didaktische Konzepte und stellt neue digitale Formate vor

Gute Lehre muss sich stetig weiterentwickeln. Sie ist ein wichtiger Gradmesser für die Qualität und die geleistete Arbeit von Bildungseinrichtungen. An der Hochschule Landshut fand am Dienstag deshalb bereits zum 5. Mal der Tag der Lehre statt, an dem sich die Dozierenden über neue didaktische Konzepte sowie digitale Tools informieren konnten. Im Fokus des diesjährigen Aktionstags standen die Themen „Inter-Aktivierung“ und „Sozialer Austausch“ online. Für die Organisation verantwortlich zeigten sich das von Almut Rieke geleitete Team des Zentrums Innovative Lehre (ZIL), das über mehrere Wochen das Programm zusammenstellte, sowie Prof. Dr. Silvia Dollinger, Vizepräsidentin für Studium und Lehre.

Erstmalig fand der Tag der Lehre ausschließlich online statt. „Eine Veranstaltung wie diese ist den aktuellen Zeiten relevanter denn je“, resümierte Dollinger in ihrer Begrüßung. „Wir alle sind 2020 ins kalte Wasser gesprungen und haben erlebt, welche Infrastruktur, welche Kompetenzen und vor allem auch welches Engagement erforderlich sind, um digitale Lehre und den sozialen Austausch online zu ermöglichen.“

Digitale Lehre mit großem Entwicklungspotenzial

Dollinger betonte in diesem Zusammenhang auch, dass die Umstellung auf digitale Lehre im Sommersemester nicht gleichzeitig das digitale Lernen der Zukunft bedeute. Die Hochschule arbeite deshalb stetig daran, Lehr- und Lernkonzepte zu optimieren – vor allem im Online-Bereich. „Mit dem Tag der Lehre haben wir vor einigen Jahren ein Format geschaffen, das einen Rahmen für erfolgreiche Weiterentwicklung in diesem Bereich setzt.“

Für den Lernerfolg elementar wichtig ist die Kommunikation zwischen Lehrenden und Studierenden. „Die Corona-Krise hat uns hier vor große Herausforderungen gestellt“, so Dollinger. Gemeinsam mit dem ZIL sei deshalb das Thema „Soziale Interaktion“ auf die Agenda des Aktionstags gesetzt worden. „Digitale Lehre unterscheidet sich vor allem in einem Punkt von der analogen Lehre“, erklärte Dollinger. „Es bedarf mehr an didaktischer und digitaler Kompetenz.“ Daran orientierte sich auch das Programm des Tags der Lehre.

Rund drei Stunden lang konnten die Hochschuldozierenden an Vorträgen zu neuen didaktischen Methoden sowie den dafür eingesetzten Medien und Tools teilnehmen. Das Team des ZIL sowie einige Professorinnen und Professoren stellten in Parallel-

veranstaltungen Programme wie die spielebasierte Lernplattform „Kahoot“, das Online-Whiteboard „Miro“, die E-Portfolio-Software „Mahara“ und verschiedene Videoformate vor, mit denen Lehrveranstaltungen an der Hochschule Landshut bereits erfolgreich umgesetzt wurden.

Mit großem Interesse verfolgte auch Hochschulpräsident Prof. Dr. Fritz Pörnbacher den Tag der Lehre und informierte sich über die verschiedenen Lehrkonzepte sowie die an der Hochschule Landshut eingesetzten Programme und Formate. „Wir sind in der digitalen Lehre hervorragend aufgestellt“, so Pörnbacher. „Die Landshuter Dozierenden legen viel Wert darauf, ihre Lehre permanent weiterzuentwickeln. Von diesen Methoden profitiert vor allem eine Gruppe – unsere Studierenden.“

– TK –

Fotos: Hochschule Landshut/Thomas Kolbinger

Titelbild: Hochschulpräsident Prof. Dr. Fritz Pörnbacher begrüßte die Teilnehmerinnen und Teilnehmer per Video-Schalte aus seinem Büro.

Almut Rieke (links), Leiterin des ZIL, und Prof. Dr. Silvia Dollinger, Vizepräsidentin für Studium und Lehre, führten durch das Programm des Tags der Lehre und sendeten live aus dem hochschuleigenen Video-Studio.

Das Team des Zentrums für Innovative Lehre stellte verschiedene Tools vor.

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