„Kann Investition in ein Menschenleben sein“

Geförderter Defibrillator in Achdorf bei der Firma Dax in Betrieb genommen

Defibrillatoren retten Leben. Daher hat die Firma Karosserie- und KFZ-Technik Martin Dax einen so genannten Automatisierten Externen Defibrillator (AED) beschafft. Dieser befindet sich am Firmengebäude in der Kumhausener Straße 27 in Achdorf im Innenhof und ist für die Allgemeinheit zugänglich. Bezuschusst wurde die Anschaffung aus dem Förderprogramm für öffentliche AED des Freistaats in Kooperation mit den Gesundheitsregionenplus.

Das Gerät ist in einem alarmgesicherten Gehäuse untergebracht, ist jederzeit zugänglich und kann daher bei Bedarf rund um die Uhr entnommen werden. Bei der offiziellen Inbetriebnahme sprach Landtagsabgeordneter Helmut Radlmeier Martin Dax seinen Dank für diese Anschaffung und Bereitstellung für die Allgemeinheit aus. Radlmeier setzt sich im Arbeitskreis Gesundheit und Pflege der CSU-Landtagsfraktion für die Gesundheitsversorgung in der Region und ganz Bayern ein. So konnten auf Initiative der CSU-Landtagsfraktion insgesamt 400.000 Euro bereitgestellt werden, um die Verfügbarkeit von AED-Geräten in Landkreisen und kreisfreien Städten zu erhöhen. Gefördert werden bis zu 90 Prozent (max. 1.800 Euro) je Gerät und Einweisung.

„Ich bin froh, mit dem AED hoffentlich einen Beitrag zur schnelleren Versorgung bei kardiologischen Notfällen leisten zu können. Durch mein aktives Engagement bei der Freiwilligen Feuerwehr der Stadt Landshut weiß ich, dass es gerade bei solchen Situationen auf jede Minute ankommt“, sagte Martin Dax bei der Inbetriebnahme des Gerätes. Er bedankte sich sowohl bei Helmut Radlmeier als auch bei Eva-Christina Draeger, Geschäftsstellenleiterin der Gesundheitsregionplus Stadt und Landkreis Landshut, für die Möglichkeit der Förderung und unkomplizierten Antragsstellung.

Der nächste Schritt, so Radlmeier, sei die Schaffung einer einheitlichen Datenbank, mit welcher auch die Leitstellen einen Gesamtüberblick der zur Verfügung stehenden AED haben. Denn: „Ein AED bringt nichts, wenn niemand weiß, wo man ihn findet“, sagte Radlmeier.

Eva-Christina Draeger fügte an, dass neben der Auffindbarkeit auch die Anwendung wichtig ist: „Eine regelmäßige Auffrischung des Erste-Hilfe-Kurses ist für jeden relevant, senkt die Hemmungen, im Notfall tatsächlich aktiv zu werden, und kann somit lebensrettend sein.“ Daher werden die Antragsteller angehalten, ihre Mitarbeiter im Umgang mit dem AED zu schulen. Draeger ist froh, dass die Förderung in der Region aktiv genutzt wurde und die Antragsteller damit die Versorgung in der Region stärken. Eva-Christina Draeger, Martin Dax und Helmut Radlmeier waren sich einig, dass die Investition in einen AED eine Investition in ein Menschenleben sein kann. „Das rechnet sich immer“, ist Martin Dax sicher.

Foto:

Stadt Landshut 

Bildtext:

Bei der Inbetriebnahme des neuen AED auf dem Gelände der Firma Karosserie- und KFZ-Technik Dax: (von links) Martin Dax, Eva-Christina Draeger und Helmut Radlmeier.

 

weitere Beiträge