Katastrophenschutz, Strompreise und Denkmalschutz

MdL Jutta Widmann besucht Verwaltungsgemeinschaft Gerzen

Aller guten Dinge sind drei: unter diesem Motto stand das gemeinsame Treffen von Jutta Widmann, Landtagsabgeordneter der Freien Wähler, mit Bürgermeister Lorenz Fuchs(Schalkham), Bürgermeister Johann Luger (Gerzen) und Bürgermeister Konrad Hartshauser (Kröning) im Rathaus Gerzen.

Ganz oben auf der Tagesordnung stand die Energiewende. So sind die Gemeinden im Bereich Photovoltaik gut aufgestellt, obwohl es im gesamten VG-Gebiet bis jetzt keine Freiflächenanlage steht, kann mit Dachanlagen mehr als der Stromverbrauch erzeugt werden. Zusätzlich sorgen 8 Biogasanlagen im VG-Gebiet für Energie auch an sonnenarmen Tagen. Gleichzeitig belasten die stark gestiegenen Strompreise die Gemeinden aber enorm, wie die Bürgermeister ausführten. Ab 2023 beträgt der Preis das 3-4fache der Jahre von 2020 bis 2022, gerade das führt bei den kleinen Gemeinden zu einer sehr hohen Belastung. Hier würden sich Bgm. Lorenz Fuchs, Bgm. Johann Luger und Bgm. Konrad Hartshauser mehr Unterstützung von staatlicher Seite wünschen, z.B. in dem kleine Gemeinden ähnlich wie kleine Unternehmen eingestuft werden.

Jutta Widmann nahm auch noch zwei weitere Wünsche der Bürgermeister auf: Die Beibehaltung der Radwegeförderung und ein eigenes Förderprogramm für den Erwerb bzw. Sanierung von Sirenen für den Katastrophenschutz. Die Mittel im Bundesprogramm sind bereits erschöpft, viele Gemeinden wollen aber weiterhin in den Katastrophenschutz investieren, um im Notfall gerüstet zu sein. Höhere staatliche Förderung wären zudem auch beim Bau von Feuerwehrhäusern nötig. Die Vielzahl an staatlichen Auflagen treibt hier die Baukosten deutlich in die Höhe, gleichzeitig sei der Bau und Unterhalt der Gebäude aber eine kommunale Pflichtaufgabe.

Mehr Spielraum sei dagegen beim Denkmalschutz wünschenswert. Die hohen Anforderungen seien oft nicht mehr bezahlbar, zudem würden sich vielfach keine Handwerker für spezielle Sanierungsaufgaben finden. Sowohl für Kommunen wie auch Privatleute stelle dies ein großes Problem dar.

Bildtext:
Johann Luger, MdL Jutta Widmann, Bürgermeister Konrad Hartshauser, Bürgermeister Lorenz Fuchs
Foto:
Büro J. Widmann

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