Kein Blabla mehr

3 Affen sitzen am Tisch, vor sich den brennenden Planeten. Sie sehen, sagen und hören nicht. Mit dieser Szene haben Klimaaktivisten von Extinction Rebellion Landshut am Samstag bei einer Mahnwache in der Altstadt ihre Kernaussage zur Klimakrise verbildlicht:  „Das, was die Politik und Wirtschaft vereinbaren, und die Medien verbreiten, reicht nicht!“

Dass bei der Weltklimakonferenz in Glasgow das Ende des Verbrenners nicht beschlossen werden konnte, dass bei den Koalitionsverhandlungen in Berlin der Kohleausstieg 2030 nicht verbindlich geregelt wurde, zeigt, dass die Politik nicht verstanden hat.

„Wir müssen endlich begreifen. 1,5 Grad ist nicht verhandelbar. Jedes weitere Zehntel erhöht das Risiko für klimatische Rückkopplungen und Kettenreaktionen, die wir nicht mehr aufhalten können.“, so Rebekka Baldauf, eine Aktivistin der Landshuter Ortsgruppe.

Ein vierter Stuhl blieb unbesetzt. Er steht symbolisch für die Gesellschaft und fordert jeden auf, aktiv zu werden. Die Klimakrise verschwindet nicht durch schöne Worte, sie braucht Menschen, die für Klimagerechtigkeit auf die Straße gehen und den gesellschaftlichen Druck auf die Politik erhöhen. Denn noch hat sich nichts verändert, bei den drei Affen, die nichts sehen, nichts sagen und nichts hören.

Foto: Extinction Rebellion Landshut

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