„Keine Kohle für die Kohle“

Fridays for Future informieren vor Commerzbank über fossile Investitionen

Landshut – Bundesweit demonstrierte am Freitag die Kimabewegung Fridays for Future vor Niederlassungen der Commerzbank. Laut der NGO Urgewald e.V., die sich gegen „schmutzige“ Investitionen v.a. deutscher Banken einsetzt, finanziert die Commerzbank regelmäßig nicht nur Waffenproduktion mit Milliardenbeträgen, sondern ermöglicht auch den Kohlebergbau durch RWE im Rheinland und durch LEAG/MIBRAG in der Lausitz.

Die Landshuter Ortsgruppe von Fridays for Future machte mit einer kleinen Kundgebung vor der Filiale in der Altstadt darauf aufmerksam. „In Gesprächen mit Passant*innen fiel uns immer wieder auf, dass durchaus ein Bewusstsein dafür besteht, wie die großen Banken Klimazerstörung und Menschenrechtsverletzungen möglich machen.“, so Klimaaktivist Victor Gamper. Auch die Deutsche Bank oder die Sparkassen (über ihre Beteiligungen an z.B. der BayernLB) seien da kaum besser.

Einige Menschen hätten deshalb gleich spontan eine Postkarte mitgenommen, mit der sie sich an ihre Bank richten und sie zum Rückzug aus menschen- und klimafeindlichen Investitionen auffordern könnten, so Sarah Schöps von FFF. „Wir brauchen aber nicht einfach nur einen nachhaltigeren Finanzsektor, sondern die Art, wie wir wirtschaften, muss sich grundlegend ändern“.

„Bei Menschenleben und dem Wohlergehen des Planeten können wir uns nicht darauf verlassen, dass ‚der Markt das schon regeln wird‘.“ fügt Klimaaktivist Lorenz Herdeis hinzu.

Bildquelle: Fridays for future

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