Kreisbrandinspektion besichtigt den Neubau der ILS

Inbetriebnahme zum Ende des Jahres vorgesehen

Hier geht (in absehbarer Zeit) jeder Notruf aus den Landkreisen Kelheim, Dingolfing-Landau sowie aus Stadt und Landkreis Landshut ein: Ende des Jahres soll die neue Integrierte Leitstelle (ILS) in Essenbach ihren Betrieb aufnehmen. Vor kurzem besichtigten die Mitglieder der Kreisbrandinspektion Landshut den Neubau, der von zentraler Bedeutung für das Rettungsdienst- und Feuerwehrwesen in der Region werden wird.

In unmittelbarer Nähe zur Baustelle des neuen Landratsamts ist, dank eines straffen Zeitplans, innerhalb von knapp zwei Jahren das neue Gebäude entstanden, das hochkomplexe Technik beinhaltet und nach Inbetriebnahme 24 Stunden täglich, sieben Tage die Woche besetzt sein wird. Thomas Stöckl, Leiter des Kreiseigenen Hochbaus am Landratsamt Landshut, der im Auftrag des Zweckverbandes für Rettungsdienst und Feuerwehralarmierung (ZRF) den Bau umsetzt, führte die Feuerwehrführungsgrade durch die Baustelle.

Neben den Räumlichkeiten im Erdgeschoss, wo sich auch ein großer Besprechungsraum findet, wurden auch die Technik- sowie die Sozial- und Aufenthaltsräume besichtigt. Im Obergeschoss ist ein für derzeit zehn Notrufannahmeplätzen sehr großzügiger Raum geschaffen worden – er ist der Dreh- und Angelpunkt in der Arbeit der Disponenten.

Um der anhaltenden Bevölkerungsentwicklung in der Region begegnen zu können, ist langfristig eine Erweiterung um zwei Arbeitsplätze ist möglich – denn eine höhere Einwohnerzahl bedeutet automatisch auch eine größere Anzahl an Notrufen, die koordiniert werden müssen. Somit ist die neue ILS auch langfristig für die zukünftige Weiterentwicklung der Region in jedem Fall gerüstet.

Das „Funktionsgebäude“ wurde in Holzbauweise errichtet, um es in sehr kurzer Bauzeit auf die Beine stellen zu können.  Durch die intensive Nutzung des nachhaltigen und heimatnahen Baustoffs Holz profitieren die Mitarbeiter von einem sehr angenehmen Raumklima. Die Ausstattung der Arbeitsplätze mit Projektionsbildschirmen und der nötigen Büroeinrichtungen ist derzeit im Gange, wobei auch vor dem Hochbau des Landkreises die allgemeinen Lieferschwierigkeiten und Materialengpässe keinen Halt gemacht haben. Die Umsetzung der speziellen Leitstellensoftware und die Funkausstattung sind ebenfalls beauftragt.

Kreisbrandrat Rudolf Englbrecht bedanke sich am Schluss für die eindrucksvolle Führung durch den Neubau und wünscht einen guten Abschluss für das engagierte Projekt „Neubau ILS Landshut“.

Bildunterschrift: Die Mitglieder der Kreisbrandinspektion Landshut um Kreisbrandrat Rudolf Englbrecht (3. v. l.) machten sich ein Bild von der neuen Integrierten Leitstelle Landshut, die aktuell in Essenbach entsteht.

Foto: C. Weinzierl

 

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