„Landshut passt sich ans Klima an“

Mitmachen beim Klimaanpassungskonzept – Auftaktveranstaltung am 18. Mai

Die Stadt Landshut erarbeitet bis Anfang 2023 ein Konzept zur Anpassung an den Klimawandel. Ziel ist es, flexibel auf mögliche künftig eintretende klimatische Veränderungen reagieren zu können. Stichworte: Starkregen, Hitzewellen. Eine frühzeitige und kontinuierliche Einbindung und Mitarbeit der Öffentlichkeit stellt eine wesentliche Voraussetzung für eine erfolgreiche spätere Umsetzung des Konzeptes dar. Deshalb lädt die Stadt Landshut am Mittwoch, 18. Mai, alle Interessierten zu einer öffentlichen Auftaktveranstaltung zum Klimaanpassungskonzept in die Stadtsäle Bernlochner ein. Oberbürgermeister Alexander Putz wird die Veranstaltung um 19 Uhr eröffnen.

Bei der Konzepterstellung wird die Stadtverwaltung durch ein externes Gutachter-Team unterstützt. Zunächst werden neben der klimatischen Ist-Situation auch klimawandelbedingte Veränderungen und mögliche Risiken im Stadtgebiet analysiert. Darauf aufbauend sollen fachübergreifende Strategien und Maßnahmen zur Anpassung der Stadt Landshut an den Klimawandel und dessen Folgen entwickelt werden. „Klimaschutz und Klimaanpassung müssen Hand in Hand gehen. Mithilfe der bereits fortgeschrittenen Anstrengungen zum Klimaschutz sollen mögliche künftige klimatische Veränderungen begrenzt werden. Für eine nachhaltige Entwicklung unserer Stadt braucht es aber auch ein Konzept zur Anpassung an den Klimawandel“, sagt die Klimaschutzmanagerin Maria Kasperczyk, die seitens der Stadt für die Konzepterstellung verantwortlich ist. „Wir würden uns sehr freuen, wenn möglichst viele Bürgerinnen und Bürger an der Veranstaltung teilnehmen und die Gelegenheit nutzen, ihre Ideen und Anregungen mit einzubringen.“

Im Rahmen der öffentlichen Auftaktveranstaltung im Bernlochner am 18. Mai werden zunächst die geplanten Arbeitsschritte und Inhalte des Klimaanpassungskonzeptes vorgestellt sowie erste Erkenntnisse zum Klimawandel in Landshut präsentiert. Im zweiten Teil der Veranstaltung ist mit den Teilnehmerinnen und Teilnehmern ein Austausch zu Anregungen, Ideen und Wünschen für den weiteren Prozess vorgesehen. Das Projekt wird vom Bayerischen Staatsministerium für Bauen, Wohnen und Verkehr als „Modellvorhaben Klimagerechter Städtebau“ gefördert. Hier wurde die Stadt nach erfolgreicher Bewerbung mit ihrem Vorhaben, das auf Basis von Beschlüssen im Umweltsenat umgesetzt wird, seitens des Ministeriums als eine von acht Modellkommunen ausgewählt.

Foto: Pixabay/Geralt

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