„Landshut – rund um den Klötzlmühlbach“

Stadtpark und Rennweg: Digitale Ausstellung studentischer Entwürfe

Neue Konzepte für den Stadtpark und das nord-westlich anschließende Quartier am Rennweg“ heißt die digitale Ausstellung des Amts für Stadtentwicklung und -planung, die ab Dienstag, 8. Dezember, auf der Internetseite der Stadt unter www.landshut.de/stadtpark gezeigt wird. Zu sehen sein werden Entwurfsarbeiten von Studierenden der Landschaftsarchitektur der Hochschule Weihenstephan-Triesdorf zum Landshuter Stadtpark und zu Nachverdichtungspotenzialen am Rennweg.

Im Rahmen eines Wahlfaches wurden freiräumliche und städtebauliche Potenziale ausgelotet. Damit sollen Denkanstöße für Diskussionen zu künftigen Weiterentwicklungen gegeben werden. Folgende Ziele waren die Grundlage der konzeptionellen Ansätze für zwei räumliche Teilbereiche:
Was den „Stadtpark 2.0“ betrifft: Die öffentlichen Räume gewinnen immer mehr Bedeutung im urbanen Kontext. Insbesondere der Sommer 2020 hat gezeigt, wie wichtig die Qualitäten der öffentlichen Freiräume für die Stadtgesellschaft sind. Freiräume, die zunehmend so „programmiert“ und gestaltet sein müssen, damit sie einladend für die Nutzer sind und gleichzeitig dem erwünschten hohen Nutzungsdruck auch standhalten. Der Stadtpark aus den 1950er Jahren soll an diese Anforderungen angepasst und ergänzt werden: So soll der Klötzlmühlbach mehr in den Vordergrund treten, etwa durch ein Kneippbad. Neue Spielmöglichkeiten und weitere Angebote sollen den Stadtpark 2.0 „energetisch aufladen“. Des Weiteren soll dieser durch Fuß- und Radwege besser mit seinem Umfeld verknüpft werden, damit attraktive öffentliche Verbindungsräume entstehen, die gleichzeitig innovative Mobilitätskonzepte unterstützen. Darüber hinaus war zu prüfen, welche Alternativen es zu dem in die Jahre gekommenen Parkdeck am Klinikum Landshut gibt, wie dieser monofunktionale Stadtbaustein in ein Gebäude überführt werden kann, das zusätzliche Nutzungen aufnehmen kann. Im Bereich „Quartier südlich des Rennwegs“ bestehen langfristig Potenziale für attraktives innenstadtnahes Wohnen und Arbeiten. In diesem städtebaulichen Teil der Ausstellung sollen Perspektiven aufgezeigt werden, ohne mittelfristig derzeit bestehende Nutzungen in Frage zu stellen. Die digitale Ausstellung, die am 8. Dezember unter www.landshut.de/stadtpark startet, steht bis 11. Januar online zur Verfügung. – WW –

Grafik:
Hochschule Weihenstephan-Triesdorf


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