Landshut soll Modellstadt nach Tübinger Modell werden

Die Stadtratsfraktion von Bündnis90/ Die Grünen hat einen Dringlichkeitsantrag zum Plenum am kommenden Freitag gestellt, dass die Stadt Landshut umgehend alle Möglichkeiten prüft, um in der Stadt Landshut Öffnungsperspektiven während der Corona-Pandemie zu entwickeln.

Entsprechend dem Tübinger Modell können Geschäfte, Gastronomie und Kultureinrichtungen für Besucher mit einem so genannten Tagesticket geöffnet werden. Ebenso könnten sportliche Aktivitäten im Freien wie Jugendtraining im Freien und Mannschaftstraining in Kleingruppen ermöglicht werden. Ein tagesaktueller negativer Corona-Schnelltest, ein Impfnachweis oder ein ärztliches Attest über eine überstandene Infektion sollen zum Tagesticket berechtigen.  

Zugleich wird angestrebt, die Maßnahme medizinisch-statistisch zu evaluieren. Der Fraktionsvorsitzender Stefan Gruber ist der Meinung, dass endlich wieder eine Perspektive für die unter dem Lockdown leidenden Branchen notwendig sind. „Hier sind Existenzen gefährdet.“ Regine Keyßner fügt hinzu: „Wir müssen in unsere Überlegungen die jetzt gebotene Möglichkeit des regelhaften Schnelltestens mit einbeziehen. Sie bietet genügend Sicherheit, um so ein Projekt auf`s Gleis zu setzen. Schlimm genug, dass wir ein Jahr nach Beginn der Pandemie immer noch nicht über die Experimentierphase hinausgekommen sind.“

Bildquelle: Bündnis90/Die Grünen – Landshut

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