LANDSHUTER STADTRÄTE SCHAU`N INS JAHR 2021

„Meine kommunalpolitischen Vorsätze für 2021“: Helmut Radlmeier – CSU/LM/JL/BfL

Trotz – oder gerade wegen – der Corona-Pandemie müssen wir weiter mit voller Kraft an der Fortentwicklung unserer Heimat arbeiten.

Als Gesundheitspolitiker habe ich mir vorgenommen, natürlich gerade in diesem Bereich voranzukommen. Deshalb werde ich weiter an meinem Projekt „Pflegestützpunkt“ arbeiten. Ein Pflegestützpunkt ist eine zentrale Anlaufstelle für alle, die Hilfe beim komplexen Thema Pflege brauchen. So etwas gibt es in ganz Niederbayern bisher nicht. Das will ich ändern. Seit mehreren Monaten werbe ich dafür bei Stadt und Landkreis Landshut sowie beim Bezirk. Mit Erfolg: Es geht voran!
Die Pandemie hat wieder einmal deutlich gezeigt, was ich und andere schon lange predigen: Unsere Krankenhäuser sind gut. Sie wären aber noch besser, wenn sie engmaschig zusammenarbeiten würden: Angefangen bei einem abgestimmten Leistungsangebot über den Ausbau der Versorgungsleistungen bis hin zu einem Zusammenschluss zu einem schlagkräftigen Klinikverbund – die Potenziale wären seit langem dar. Andere Regionen nutzen sie, in Landshut verfallen sie. Seit Jahren wird um das Thema herum laviert. Das muss sich dieses Jahr ändern.
Gleich ob Pflege oder Gesundheit: Die Bürgerinnen und Bürger der Region Landshut erwarten die bestmöglichen Versorgung – und das zu Recht!
Nägel mit Köpfen erwarte ich für dieses Jahr auch in Sachen Verkehr. Den dringend notwendigen Weiterbau der B 15neu darf man nicht auf die lange Bank schieben. Für den Abschnitt von der Autobahn A 92 über die Isar muss zügig das Planfeststellungsverfahren abgeschlossen werden. Bei den weiteren Abschnitten müssen wir den Dialogprozess weiterführen.
Gute Verkehrswege erhalten und schaffen Arbeitsplätze – selten war das wichtiger als in diesem Jahr! Damit unsere regionale Wirtschaftsstruktur weiterhin so kräftig ist, brauchen wir gut ausgebildeten Nachwuchs. Als Mitglied des Wissenschaftsausschusses werde ich in München daher weiterhin nachdrücklich für den Ausbau unserer Hochschule werben. Vor allem brauchen wir dort ein Laborgebäude. Kreative Köpfe unterstützen wir durch unser Gründerzentrum LINK. Das ist erfolgreich gestartet. Für dieses Jahr wünsche ich mir, dass die Vernetzung zwischen neuen Gründern und bestehenden Unternehmen noch enger wird – damit beide Seiten profitieren.
2020 war ein hartes Jahr für die Kunst- und Kulturbranche. Was wäre es daher für ein tolles Signal, wenn wir beim Stadttheater einen großen Schritt Richtung Sanierung des Bernlochner-Komplexes machen würden! Der Freistaat steht trotz Corona zu seiner von mir auf den Weg gebrachten Förderung. Auf meine Anregung hin stehen eventuell auch vom Bund Mittel zur Verfügung. Jetzt ist die Stadt gefragt: Will man ein Stadttheater oder nicht? Ich sage: Ja!
Foto: h.j.lodermeier

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