Mehr Leben für Landshuts Innenstadt

Abgeordneter Radlmeier: Antrag bei EU-Programm erfolgreich

Landshut. Mitte des Jahres hatte Landtagsabgeordneter Helmut Radlmeier (CSU) für ein Förderprogramm des Freistaates geworben, dass Innenstädte mit verschiedenen Maßnahmen wiederbeleben soll. Das Programm konnte mit Mitteln der EU erweitert werden, was die Schlagkraft weiter erhöhte. Die Stadt Landshut folgte dem Aufruf und bewarb sich für das Programm. Mit Erfolg, wie Radlmeier nun mitteilt.

„Die Bewerbung der Stadt Landshut war erfolgreich. Als nur eine von zwei niederbayerischen Kommunen ist Landshut mit dabei. Die Stadt erhält über 1,1 Millionen Euro“, freut sich Radlmeier. Insgesamt werden im Freistaat 37 Kommunen mit 30 Millionen Euro der EU unterstützt. Mit den Mitteln sollen in den Programm-Gemeinden die Stadt- und Ortskerne gestärkt werden. Beworben hatten sich 46 bayerische Kommunen für das Programm.

Die jetzt ausgewählten Kommunen, zu denen die Stadt Landshut gehört, können nun konkrete Maßnahmen bei der Förderstelle einreichen. Es winken bis zu 90 Prozent Förderung. Ein Haken: „Die EU gibt vor, dass alle Maßnahmen schon bis Mitte 2023 umgesetzt und abgerechnet sein müssen. Das ist für die Kommunen eine echte Herausforderung“, wie Radlmeier, selbst Stadtrat, weiß.

Der Freistaat greift aber auch hier unterstützend unter die Arme: „Für die ausgewählten Kommunen hat der Freistaat eine eigene Beratungsstelle eingerichtet. Die Stelle hilft im gesamten Prozess des Förderverfahrens. Denn nur wenn alles reibungslos läuft, ist die knappe Frist zu schaffen“, schildert Radlmeier.

„Gerade in der Corona-Pandemie sind die Innenstädte stark gebeutelt. Die Fördermaßnahmen können hier eine regelrechte wiederbelebende Maßnahme sein. Für Landshut gibt es bereits gute Projekt-Ideen, die einen echten Mehrwert haben. Ich freue mich bereits auf die Umsetzung“, so Radlmeier.

Bildunterschrift: Über 1,1 Mio. Euro erhält die Stadt Landshut für die Belebung der Innenstadt, wie Landtagsabgeordneter Helmut Radlmeier (CSU) mitteilt.
Foto: h.j.lodermeier

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