Musik für den Frieden

Ukrainische, russische und deutsche Hochschulangehörige setzen ein Zeichen gegen Krieg und Gewalt

Am 2. März trafen sich Mitglieder der Hochschule Landshut, um durch Musik eine Botschaft des Friedens zu vermitteln. Teile des Orchesters der Katholischen Hochschulgemeinde, darunter Mitarbeiter*innen aus Russland und der Ukraine, spielten fünf kurze Stücke von Dmitri Schostakowitsch.

Zum Abschluss luden Studentenvertreter*innen die Versammelten ein, gemeinsam zum Obelisken im Campus-Innenhof zu gehen, um dort – ganz im Sinne der GEGENKRAFT-Bewegung – eine Gedenkstätte einzurichten.

Die Musizierenden wollten zum Ausdruck bringen, dass die Menschen an der Hochschule ungeachtet ihrer Herkunft in gegenseitigem Respekt zusammenarbeiten und sich nicht durch Volkszugehörigkeiten auseinanderdefinieren lassen. „Es ist die russische Führung, die das Existenzrecht der Ukraine gefährdet“, so Hochschulseelsorger Dr. Alfons Hämmerl, „aber viele russische und ukrainische Menschen sind freundschaftlich und in gegenseitiger Anerkennung miteinander verbunden und betrachten diesen Krieg als großes Unrecht.“

Schostakowitsch als Symbol für die aktuelle Lage

Die Wahl der Stücke von Schostakowitsch ist kein Zufall: Dieser Komponist war sein Leben lang der Gefahr durch den Stalinismus ausgesetzt, und viele seiner Werke sind auch in dieser Hinsicht ein Zeitdokument.

Umrahmt wurde die Friedensaktion durch kleine Texte und Gebete des katholischen Seelsorgers Dr. Alfons Hämmerl und seiner evangelischen Kollegin Monika Haberl, die gemeinsam für die Organisation verantwortlich waren. Zum Abschluss luden Studentenvertreter*innen die Versammelten ein, gemeinsam zum Obelisken im Campus-Innenhof zu gehen, um dort – ganz im Sinne der GEGENKRAFT-Bewegung – eine Gedenkstätte einzurichten.

Fotos: Hochschule Landshut
Bildunterschrift: Die Hochschulfamilie setzt gemeinsam ein Zeichen gegen den Krieg in der Ukraine.

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