Neues Programm Naturwissenschaftlicher Verein Landshut

Der Naturwissenschaftliche Verein Landshut hat aktuell ein kleines Vortragsprogramm für die Wintermonate 2022 aufgelegt. In zwei Vorträgen nehmen die beiden Referenten die Gäste mit nach Zentralchina und in den Bayerischen Wald.

Professor Dr. Anton Fischer war der langjährige Leiter des Fachbereichs Forstliche Geobotanik der TU München. Er berichtet in seinem Vortrag „Das Lössplateau in Zentralchina – von fundamentaler Landschaftsdegradation und erfolgreicher Rehabilitation“, Der renommierte Pflanzenkundler berichtet aus einem seiner internationalen Forschungsprojekte mit hoher Praxisrelevanz. Das Thema ist in Zeiten globaler Umweltzerstörungen und der weltweiten Biodiversitätskrise aktueller denn je.

Dr. Stephan Paintner leitet die Fischerei-Fachberatung beim Bezirk Niederbayern und berichtet über ein Projekt zum Bachneunauge im Bayerischen Wald Den Zuhörern werden interessante Einblicke in die verborgene Lebensweise dieser interessanten Art gegeben.

Darüber hinaus werden die Gefährdungsursachen der wenigen noch vorhandenen Reliktpopulationen im Bayerischen Wald untersucht und Vorschläge zum Schutz der Bestände gegeben.

Das Programm sowie auch die jeweils gültigen Covid-Vorsorge-Maßnahmen nach den gültigen Rechtsgrundlagen sowie dem Hausrecht der VHS werden jeweils vor der Veranstaltung auf der Homepage kommuniziert. VHS und NVL legen großen Wert auf den Schutz ihrer Gäste bzw. seiner Mitglieder. Abstände von mindestens 1,5 m zwischen den Sitzplätzen und weitere Vorsorgemaßnahmen werden in jedem Fall gewährleistet.

Der Eintritt ist frei, alle an der Natur Interessierten sind herzlich willkommen. Die Veranstaltungen finden im Großen Saal der VHS Landshut in der Ländgasse statt, Beginn ist jeweils um 19:30. Im Anschluss an die Veranstaltung besteht die Gelegenheit zur persönlichen Kontaktaufnahme mit dem Vereinsvorstand.

Der NVL weist in diesem Zusammenhang darauf hin, dass Interessierte an der vielseitigen Arbeit des Vereins stets sehr willkommen sind, einmal unverbindlich hereinzuschnuppern.

Foto:
Prof. Dr. Anton Fischer

 

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