„Nicht nur davon reden, sondern machen!“

Die CSU-Kreisvorstandschaft des Landkreises Landshut besuchte die Photovoltaik-Freifläche der regionalwerke GmbH & Co. KG in Bodenkirchen

Der Krieg in der Ukraine und die Diskussion um die energiepolitische Abhängigkeit Europas von Russland zeigt deutlich die Notwendigkeit einer schnellen Energiewende. Beim Besuch der CSU-Kreisvorstandschaft des Landkreises Landshut bei der Photovoltaik-Freifläche von Andreas Engl in Bodenkirchen war man sich einig, dass die Energieerzeugung zurück in die kommunale Hand vor Ort muss.

Energieversorgung kombiniert mit Artenschutz

Der Geschäftsführer und kreative Kopf der regionalwerke, Andreas Engl, zeigte anhand seiner eigenen Photovoltaik-Freifläche, wie es gehen kann. Seit 2012 produziert er in seiner Heimat Bodenkirchen Strom für bis zu 350 Haushalte und nutzt die Fläche zusätzlich zur Erhaltung vieler heimischer Tier- und Pflanzenarten. „Wir haben keine Zeit mehr, lange über die Energiewende zu reden, sondern wir müssen jetzt aktiv werden“, so Engl. Damit Energie künftig bezahlbar bleibt, gründete Andreas Engl zusätzlich ein kommunales Unternehmen, das virtuelle Gemeindewerk, als erstes dieser Art in Bayern. Damit bleibt die Energieversorgung vor Ort und bildet ein weiteres finanzielles Standbein für kleine Kommunen. Durch die regionale Wertschöpfung kann der Strompreis für Verbraucher dauerhaft gesenkt werden.

Wasserstoff als Speicher

Unterstützt wird dieses Projekt von der CSU-Landtagsfraktion mit satten 400.000 Euro, für die sich besonders die beiden Heimatabgeordneten Helmut Radlmeier und Dr. Petra Loibl stark gemacht haben. Kreisvorsitzender und Bundestagsabgeordneter Florian Oßner lobte die Arbeit der regionalwerke: „Hier wird gezeigt, dass durch innovative Ideen die Energiewende bezahlbar umgesetzt werden kann. Wir brauchen keine Verbotspolitik, sondern kreative Köpfe. Der Dank geht auch an meine CSU-Kollegen im Landtag, die für den nötigen Schub gesorgt haben. Am Ende steht und fällt die Energiewende jedoch mit der Speicherbarkeit von regenerativer Energie. Umso wichtiger ist, dass wir Wasserstoff als Speichermedium nutzen und das geplante Wasserstofftechnologieanwenderzentrum im Landkreis Landshut schnell voranbringen“, so der Infrastrukturpolitiker Oßner.

Bildunterschrift: Andreas Engl (1.v.l.) präsentierte der Kreisvorstandschaft der CSU im Landkreis Landshut unter Führung von Kreisvorsitzenden Florian Oßner (3.v.l) sein ganzheitliches Konzept aus Energiegewinnung, kommunaler Daseinsvorsorge und Artenschutz in Bodenkirchen.
Foto: Maria Rohrmeier

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