ÖDP kritisiert Klöckners Wahlkampftricks

„Für ein Verbot qualvoller Tierexporte hätte Frau Klöckner Zeit genug gehabt“

Der bayerische ÖDP-Landesvorsitzende Klaus Mrasek wirft Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner vor, „mit ihrem Vorstoß gegen qualvolle Lebendtierexporte noch kurz vor der Wahl auf Stimmenfang zu gehen“. „Dafür hätte Frau Klöckner Zeit genug gehabt. Doch nichts ist passiert“, kritisiert der ÖDP-Politiker.

Die bayerische ÖDP will nun prüfen, „ob es landesgesetzliche Möglichkeiten gibt, Exporte beispielsweise nach Nordafrika oder in den Nahen Osten zu verbieten. Dann wäre auch eine direktdemokratische Initiative möglich“, erklärt Mrasek. Die ÖDP hat zuletzt das erfolgreiche Volksbegehren „Rettet die Bienen“ initiiert. 

„Der Tierschutz wird bei diesen tagelangen brutalen Lebendtransporten unter furchtbaren Bedingungen vollkommen ignoriert. Falls aus den Ankündigungen wieder nichts wird, ziehen wir ein Volksbegehren in Erwägung“, so Mrasek. 

Bildquelle: ÖDP – Bayern

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