Pflegebedarfsplanung für die Region Landshut

Die Stadt und der Landkreis Landshut erstellen derzeit eine Pflegebedarfsplanung. Bei der Durchführung und Auswertung werden sie dabei vom Institut für Sozialplanung, Jugend- und Altenhilfe, Gesundheitsforschung und Statistik (SAGS) aus Augsburg unterstützt.

Die Pflegebedarfsplanung erfasst den aktuellen Bedarf sowie eine Bedarfsprognose bis ins Jahr 2040. Der Start erfolgt mit einer Erhebung des aktuellen Bestandes aller Dienstleiter im Bereich der Pflege der haushaltsnahen Dienstleitungen. Erfasst wird hier natürlich auch der Umfang der Angebote der jeweiligen Dienste und Einrichtungen. Zu diesem Zweck werden stationäre Pflegeeinrichtungen, ambulante Dienste und solitäre sowie inkludierte Tagespflegeeinrichtungen in der Stadt und im Landkreis Landshut sowie in den Nachbargemeinden des Landkreises befragt.
Um einen möglichst vollständigen Überblick zu bekommen, sind alle Anbieter, die angeschrieben werden, aufgefordert, sich an der Befragung zu beteiligen. Nur mit einer größtmöglichen Zahl an fundierten Rückmeldungen ist ein aussagekräftiges Ergebnis durch das Institut SAGS zu ermitteln.
Stadt und Landkreis Landshut zählen auf die Mitwirkung aller Anbieter und deren Meinung zur aktuellen Situation. Die Rückmeldungen sind einerseits ein bedeutsamer Bestandteil der weiteren Planungen der Stadt und des Landkreises Landshut für die Sicherstellung einer adäquaten Versorgung der älteren Bürgerinnen und Bürger. Anderseits können auch Einrichtungen und Dienste aus den Ergebnissen ihre Rückschlüsse ziehen, ob und in welche Richtung sie sich entwickeln können.
In der Folge werden die Bürger und Bürgerinnen der Stadt und des Landkreises Landshut ab einem Alter von 60 Jahren und älter befragt. Hierzu wird jede zehnte Person dieser Altersgruppe mit Erstwohnsitz in der Stadt oder im Landkreis Landshut ein Fragebogen zugeschickt.
Stadt und Landkreis Landshut bedanken sich herzlich für die wertvolle Mitarbeit.

Bildquelle: pixabay

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