Regionale Erzeugung wird positiv vermittelt

Seit über drei Jahren gibt es jeden Mittwoch am Vormittag den Wochenmarkt, der sich zu einem Treffpunkt für alle entwickelt hat, die regionale Erzeugnisse schätzen.

Erstmals veranstaltete die Gemeinde Neufahrn den Wochenmarkt am Samstag, um auch den Berufstätigen und Familien das Einkaufserlebnis zu vermitteln. Die SPD-Landtagsabgeordnete Ruth Müller, die für den Bereich der Direktvermarktung im Landwirtschaftsausschuss zuständig ist, besuchte den Markt zusammen mit Bürgermeister Peter Forstner, um sich mit den Marktbeschickern zu unterhalten.  „Wochenmärkte sind Begegnungsmöglichkeiten im Ort, die zudem das Vertrauen und Verständnis der Menschen für die Lebensmittel stärken“, so Müller.

Neben der Wertschöpfung, die der Region zugute komme, hätten die Wochenmärkte auch den Vorteil der kurzen Transportwege. „Die Corona-Pandemie hat das positive Image der Direktvermarkter verstärkt“, stellte auch der Sprecher der Marktleute, Jürgen Pompe fest, der mit seinen Äpfeln und den Honigprodukten eine feste Größe auf dem Wochenmarkt ist. Er bedankte sich auch bei Bürgermeister Peter Forstner für die Unterstützung durch die Gemeinde, denn ohne diese könnte die Logistik nicht jede Woche bewältigt werden. Auf dem Neufahrner Wochenmarkt, der immer mittwochs ab 8.00 Uhr am Kindergartenparkplatz stattfindet, gibt es Obst und Gemüse aus der Region, Fleisch, Käse und Wurstwaren vom Bio-Bauernhof, Honig, Säfte, Liköre und Marmeladen, aber auch Backwaren. Besondere Besucher wie Töpfer oder Messerschleifer runden das Angebot in Neufahrn ab. Und nach den positiven Rückmeldungen am Samstag wird sicher bald wieder einmal ein Samstags-Markt stattfinden, sobald es die Corona-Lage zulässt, machte Bürgermeister Peter Forstner deutlich.

Foto: Büro R. Müller

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