Regionale Lebensmittelanbieter mehr unterstützen

„Wir wollen die regionale Lebensmittelproduktion stärken und mehr heimische Lebensmittel und Bioprodukte in den kommenden Jahren in staatliche Kantinen bringen“, sagt die agrarpolitische Sprecherin und stellvertretende Fraktionsvorsitzende der SPD-Landtagsfraktion Ruth Müller. Gelingen kann das mit einem Ausbau regionaler Lieferketten und mehr Direktvermarkung.

Die SPD im Landtag hat ein klares Ziel: Bis 2025 soll die Hälfte der Lebensmittel in den staatlichen Kantinen Bayerns aus der Region oder aus ökologischer Produktion stammen. Ruth Müller fordert deshalb von CSU und Freien Wählern, bayernweit eine Plattform für Direktvermarktung aufzubauen, in der regionale Lebensmittelanbieter verzeichnet sind. Verbraucherinnen und Verbraucher bekommen so eine bessere Übersicht über regional erzeugte Lebensmittel und können diese über eine integrierte Bestellfunktion direkt auswählen.

Für Ruth Müller ist das Potenzial heimischer Produkte groß: „Staatliche Einrichtungen verarbeiten jedes Jahr Nahrungsmittel im Wert von fast einer Milliarde Euro. Hier können wir ansetzen und durch Direktvermarktung heimische Lebensmittelerzeuger mehr unterstützen. Mit einer digitalen Plattform wird der Verkauf übersichtlicher und einfacher, davon profitieren beide Seiten.“

Anlässlich des bayernweiten Green Friday, der von den kirchlichen Jugendverbänden und dem Bayerischen Bauernverband ins Leben gerufen wurde und als Gegenaktion zum Black Friday seinen Schwerpunkt auf heimische und saisonale Produkte richtet, will die SPD Verbraucherinnen und Verbraucher für den Einkauf von regionalen Lebensmitteln motivieren.

Foto:

R. Müller priv.

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