Rund 4 700 Personen bereits im Impfzentrum oder durch mobile Teams im Landkreis Landshut geimpft

Es steht und fällt mit den Impfstoff-Lieferungen

Über 20 000 Anmeldungen für eine Impfung sind bereits am Impfzentrum des Landkreises Landshut eingegangen – bislang haben rund 4 700 Personen am Impfzentrum oder durch die mobilen Teams mindestens eine Dosis eines Impfstoffes gegen das Corona-Virus erhalten. Hinzu kommen die Immunisierungen, die durch die regionalen Krankenhäuser selbst erfolgt sind. Die Impfungen in den 18 Altenheimen im Landkreis sind soweit abgeschlossen. Abgesehen von wenigen „Nachzüglern“ sind alle Bewohner oder Mitarbeiter, die geimpft werden konnten und wollten, bereits zwei Mal behandelt worden. Das wirkt sich, in Verbindung mit der weiteren strikten Einhaltung von Hygienemaßnahmen und stringenter Testung, positiv auf die Situation in den Heimen aus – aktuell ist in diesem Zusammenhang kein aktiver Corona-Fall bekannt.

Die Kapazitäten wären also vorhanden – was aber fehlt, sind ausreichende Lieferungen an Impfstoffen gegen das Corona-Virus. Eine langfristige Planung ist deshalb weiter nicht möglich.  Bislang waren die Impfstoffe von BioNTech/Pfizer und Moderna im Einsatz, auch das Präparat von AstraZeneca wurde bereits verimpft. Während die Liefermengen des letztgenannten Vakzins, das nur für Personen zwischen 18 und 65 Jahren zugelassen worden ist, gut sind, werden aktuell von den Impfstoffen von Moderna und BioNTech/Pfizer nur eine geringe Anzahl an Dosen ans Impfzentrum geliefert, die hauptsächlich für Zweitimpfungen verwendet werden können.

Wenn man sich die bislang erfolgten Impfungen ansieht, wird deutlich, dass bislang die Personen innerhalb der Gruppe, die aufgrund der „Altersindikation“ in der höchsten Priorisierungsgruppe angesiedelt sind, geimpft wurden – also Bürgerinnen und Bürger, die bereits über 80 Jahre alt sind. Ihr Anteil macht etwa drei Viertel der bisher erfolgten Impfungen aus. Der Rest verteilt sich auf Menschen, die aufgrund ihres Berufes in der prim medizinischen Sektor und der Pflege mit besonders gefährdeten Menschen eng zusammenarbeiten: Pflegekräfte, Ärzte, medizinisches Personal. Deutlich in der Überzahl sind die Frauen: Knapp zwei Drittel der bisherigen Impflinge waren weiblich.

Bildquelle: Landratsamt Landshut

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