„Runder Tisch Umweltbildung Niederbayern“ – Homepage im neuen Glanz

Umwelt und Natur für Groß und Klein nachhaltig erlebbar zu machen, das ist das große Ziel der Umweltbildung Niederbayern.

Ob auf einem Biohof oder im Nationalpark – an den unterschiedlichsten Orten kann die „Bildung für Nachhaltige Entwicklung“ (kurz: BNE) dazu beitragen, das Leitbild der Nachhaltigkeit in den Köpfen und Herzen der Menschen zu verankern, um aktuellen globalen Herausforderungen wie Klimawandel und Artenverlust zu begegnen.

Bei einer gemeinsamen Tagung in Johannesbrunn haben sich zahlreiche Akteure aus dem Bereich der außerschulischen Umweltbildung und BNE, darunter anerkannte Umweltstationen und freie Anbieter von Umweltbildungsmaßnahmen sowie Vertreter von Behörden und der Jugendarbeit, zum „Runden Tisch Umweltbildung Niederbayern“ getroffen. Die Beteiligten tauschten sich angeregt über aktuelle Entwicklungen im Bereich Umweltbildung aus und überlegten gemeinsam, wie die Öffentlichkeitsarbeit noch weiter ausgebaut werden kann.

Ein wichtiger Schritt ist hier die Neugestaltung der Homepage des „Runden Tischs Umweltbildung Niederbayern“ www.umweltbildung-niederbayern.de,  auf der sich niederbayerische Akteure vorstellen.

„In Bayern gibt es eine große Vielzahl an außerschulischen Mitwirkenden, die „Bildung für Nachhaltige Entwicklung“ anbieten und für ihre hervorragende Arbeit mit dem Qualitätssiegel „Umweltbildung.Bayern“ zertifiziert wurden. Eine besondere Rolle besitzen die 60 Umweltstationen, von denen allein neun in Niederbayern liegen. Mit ihrem ganzjährigen und hochwertigen Bildungsangebot sind sie ein wichtiger Partner für Kommunen, Schulen, Verbände und außerschulische Bildungseinrichtungen“, sagt Regierungspräsident Rainer Haselbeck.

Beim „Runden Tisch Umweltbildung Niederbayern“ wurden drei erfolgreiche Projekte der Umweltbildung vorgestellt:

Beim Projekt Mitmachmöwen (https://www.mitmachmoewen.de) der Regierungen von Niederbayern und Mittelfranken können Laien ganz einfach Beobachtungen von Lachmöwen online melden. Sie helfen damit den Profis und erfahren nebenher Spannendes über das Leben der bei uns überwinternden Lachmöwen, den Vogelzug, das Gefieder der Vögel und vieles mehr.

Das Ziel des Projekts „Unsere Landwirtschaft – Gnau higschaut und mitnander gredt! (https://www.landkreis-dingolfing-landau.de/landkreis/einrichtungen-im-landkreis/umweltstation-dingolfing-landau/unsere-landwirtschaft-gnau-higschaut-und-mitnander-gredt/)“: Größeres Verständnis zwischen Verbrauchern, Naturschutz und Landwirtschaft. Der Weg: Jeder kann sich ganz einfach selbst ein Bild über die Landwirtschaft machen. Infotafeln in Form von Hof-Fenstern enthalten Texte, QR-Codes für Podcasts und kurze Filme mit Hintergrundinfos zu verschiedenen landwirtschaftlichen Themen. Initiiert hat das Projekt Bettina Zimmer von der Umweltstation des Landkreises Dingolfing-Landau.

Lisa Fleischmann ermöglicht Landwirtschaftsklassen einen Besuch auf ihrem Biohof (https://klosterhof-johannesbrunn.de/). Sie zeigt den Schülerinnen und Schülern wie in der Praxis ein gutes Miteinander von Pflanzen, Mensch und Tieren funktioniert.

 

BU: Treffen des „Runden Tisches Umweltbildung Niederbayern“

 

Foto: Heidrun Albrecht

 

 

weitere Beiträge