Ruth Müller fordert Aufklärung zur Leckage in Isar 2

Die Landtagsabgeordnete Ruth Müller will die aktuellen Vorkommnisse im Atomkraftwerk Isar 2 nicht auf sich beruhen lassen, sondern hat bei der Bayerischen Staatsregierung nachgefragt, wie und wann genau Informationen zur Leckage kommuniziert worden sind.

Müller fordert eine transparente Darstellung der Kommunikationskette rund um das reparaturbedürftige Leck: „Wenn wir entscheiden müssen, ob ein Leistungsbetrieb von Isar 2 bis zum Jahresende und vielleicht sogar darüber hinaus möglich sein soll, brauchen wir verlässliche Daten und eine absolut transparente Kommunikationskultur. Und dazu gehört vor allem ein vertrauenswürdiger Umweltminister und eine glaubwürdige Betreibergesellschaft“. Müller wundert sich über den Zeitpunkt der Veröffentlichung: denn beim Dialog zwischen Kraftwerksleitung, Politikern und Bevölkerung, der am 01.09.2022 in Niederaichbach stattgefunden hat, war noch von keinem Leck die Rede. Im Gegenteil – an diesem Abend wurde dargestellt, dass ein längerer Betrieb von 30 – 90 Tagen über den 31.12.2022 hinaus möglich sei, erinnert sich Ruth Müller. Die Antwort der Staatsregierung auf die Anfrage der Abgeordneten wird gegen Ende der kommenden Woche erwartet.

Foto: Müller priv.

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