Stadt Landshut unterstützt Zertifizierung naturnaher Gärten

Im letzten Umweltsenat wurde beschlossen, im Jahr 2022 mit der Naturgartenzertifizierung zu beginnen. Dies erfolgt auf einen Antrag der Fraktion CSU/LM/JL/BfL (damals noch CSU-Fraktion), der bereits im November 2019 gestellt wurde.

Naturnahe Gärten erfahren durch die Zertifizierung eine Aufwertung und das Bewusstsein um die Vielfalt in unserer Natur wird gefördert. Wichtige Punkte für die Naturgartenzertifizierung sind der Verzicht auf chemische Pflanzenschutzmittel und chemisch synthetische Dünger. Auf den Einsatz von Torf muss verzichtet werden und auf die Vielfalt der Lebensräume, standortgerechte Gehölze, extensive Grünflächen, Nützlingsunterkünfte „wildes Eck“, umweltfreundliche und regionaltypische Materialwahl und einfach blühende Blumen und Stauden soll geachtet werden.

Die Biodiversität / Artenvielfalt ist eine zentrale Zukunftsaufgabe der Stadt, dafür setzt sich die neu geschaffene Stelle der Biodiversitätsberatung ein. Die Biodiversitätsberaterinnen der Stadt Landshut sollen zusammen mit dem Bayerischen Landesverband der Garten- und Landespflege die Naturgärten-Zertifizierung durchführen. Für die Gartenzertifizierung müssten die Gartenbesitzer 80,–€ (die Mitglieder der Gartenbauvereine 40,– €) bezahlen, diese Kosten werden von der Stadt übernommen.

Passend zum Thema auch die Behandlung des Volksbegehrens „Rettet die Bienen“ im selben Senat. Auch diese basieren auf Anträgen der damaligen CSU-Fraktion vom März 2020 und vom 17.06.2013, welche fordern städtische Freiflächen, Trenn-, Seiten-, Rand- und Sicherheitsstreifen zu begrünen oder zu bepflanzen.

 

Anlage: Flyer Naturgarten

 

weitere Beiträge