Tabellennachbarn im Duell: Rote Raben freuen sich auf stimmungsvolles Match in Aachen

Mit dem Rückenwind von zwei Siegen in den letzten drei Spielen und einer vielversprechenden Leistung beim unglücklichen 1:3 in Dresden gehen die Roten Raben in das letzte Match vor Weihnachten.

Wenn die Schützlinge von Cheftrainer Florian Völker am Samstag (19.30 Uhr) bei den Ladies in Black Aachen gastieren, ist ein spannendes, hart umkämpftes Spiel auf Augenhöhe zu erwarten – beide Teams sind aktuell auf den Plätzen 6 und 7 Tabellennachbarn, und es wäre keine Überraschung, wenn sie auch am Ende der Hauptrunde Kopf an Kopf liegen.

Es werden also drei überaus wichtige Punkte in der stets stimmungsvollen Sporthalle an der Neuköllner Straße vergeben. „Beide Mannschaften haben sich gut entwickelt“, weiß Raben-Coach Florian Völker. Aachen wurde zwar am 1. Spieltag beim 0:3 gegen Straubing kalt erwischt und verlor auch das zweite Spiel in Schwerin ohne Satzgewinn, holte aber aus den folgenden fünf Liga-Partien vier Siege. Das größte Aufsehen erregte der Auswärtscoup in Dresden, wo die Ladies in Black in 72 Minuten zum 3:0-Erfolg eilten und dem favorisierten DSC in keinem Satz mehr als 18 Punkte gestatteten.

„Aachen hat auf jeden Fall mehr Qualität im Kader als in der letzten Saison, die Stammformation besitzt richtig hohe Qualität“, betont Florian Völker und nennt beispielhaft Kapitänin Jana-Franziska Poll, Lara Davidovic aus Frankreich auf Diagonal, Außenangreiferin Hilary Howe aus Kanada oder Zuspielerin Ashley Evans aus den USA. Insgesamt seien die Ladies „ein sehr athletisches, angriffsstarkes Team“.

Klingt nach einer echten Herausforderung für die Roten Raben. Doch auch die haben zuletzt einen guten Rhythmus gefunden und ihrerseits Selbstvertrauen getankt. Zudem liegt eine konzentrierte, intensive Trainingswoche hinter Kirsten Knip und Co. , so dass die Vilsbiburgerinnen mit Zuversicht am Freitagmittag die 650 Kilometer lange Busfahrt nach Aachen antreten können.

„Ich freue mich“, sagt Florian Völker, „auf das Spiel und einen leidenschaftlichen Schlagabtausch. Für uns wird es darauf ankommen, dass wir unsere Leistung abrufen und unseren Plan aufs Feld bringen.“ Personell gibt es einen Ausfall zu vermelden: Lindsay Flory ist in Aachen grippebedingt nicht dabei. Das Zuspiel liegt somit komplett in den Händen von Wilma Rivera, deren Formstärke in den letzten Wochen ohnehin ein wichtiger Baustein für den Aufwärtstrend im RabenNest war.

Foto:

Andreas Geißler

 

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