Tag der Ingenieurpädagogik in der Hochschule Landshut

Hochschule Landshut ist Gastgeber des ersten bayernweiten Netzwerktreffens

Erstmalig trafen sich am 10. Juni an der Hochschule Landshut Studierende, Alumni und Professor*innen der Ingenieurpädagogik über drei Standorte hinweg. Der Studiengang Ingenieurpädagogik (IP) wird seit Wintersemester 2015 an der Hochschule Landshut angeboten, zum

Wintersemester 2020 zogen die TH Rosenheim und die OTH Amberg-Weiden mit vergleichbarem Studienangebot nach. Die beiden Studiengangsleitungen Prof. Dr. Sandra Bley (TH) und Prof. Dr. Mandy Hommel (OTH) kamen dafür mit ihren Studierenden und vielen Fragen und Ideen im Gepäck nach Landshut, um sich mit den Studierenden dort zu vernetzen.

Prof. Dr. Mona Riemenschneider, Studiengangsleitung Ingenieurpädagogik, und Prof. Dr. Silvia Dollinger, Vizepräsidentin für Studium und Lehre an der Hochschule Landshut, freuten sich, das erste bayernweite Netzwerktreffen Ingenieurpädagogik zu eröffnen und begrüßten insbesondere Horst Schneider, Vorsitzender der TÜV SÜD Stiftung. Diese unterstützt die Studiengänge aller Standorte langjährig ideell, personell und finanziell.

Studiengang eröffnet viele Berufswege

„Studierende der Ingenieurpädagogik bleiben sehr flexibel, was ihre Berufswahl angeht“, betonte Studiengangsleiterin Prof. Dr. Mona Riemenschneider. „Sie qualifizieren sich mit dem Abschluss Bachelor of Engineering nicht nur für den Einstieg in die Berufswelt als Ingenieur oder Ingenieurin, über ein anschließendes Masterstudium und ein Referendariat ist auch der Weg in das Lehramt an beruflichen Schulen möglich.“

Der Musikpädagoge Dr. Nikolaus Drebinger gestaltete im ersten Teil der Veranstaltung einen Workshop zum Thema „Sprechen“. Alle Anwesenden hatten hier Gelegenheit, aktiv mitzuüben und bei lautem „Brummen“ und Atemübungen ihr Stimmvolumen zu erproben. Verständliches Sprechen ist auch eine Kernkompetenz im späteren Berufsleben. Im zweiten Teil des Nachmittags berichteten ehemalige Landshuter IP-Studierende in „IP-Sessions“ von ihren persönlichen Erfahrungen während des Masterstudiums, Referendariats oder Arbeitslebens und beantworteten im Austausch mit der Recruiterin Laura Bartodziej von der TÜV SÜD AG und Ada Wohlrab vom Lehrerverband vlb die Fragen der aktuellen Studierenden.

Im Zuge der verstärkten Zusammenarbeit der drei Standorte entstand kürzlich auch ein Imagefilm. „Ingenieurpädagogik – Ein Studium, vielfältige Möglichkeiten“ (über den YoutubeKanal der Hochschule Landshut abrufbar), sowie eine Artikelreihe in einer Lehrerverbandszeitschrift, in welcher die Standorte ihre individuellen Studiengangprofile vorstellen. Diese Marketingmaßnahmen sollen dazu beitragen, das Studiengangkonzept Ingenieurpädagogik noch bekannter zu machen. „Viele, die gerade ihren Abschluss an Technikerschulen und Berufsoberschulen machen, wissen gar nicht, dass sie auf diesem Weg Lehrkräfte an beruflichen Schulen werden können“, so Martina Hörmann, Doktorandin im Studiengang IP und Mitorganisatorin des Treffens. Auch die Berufsaussichten fürIngenieurpädagog*innen sind hervorragend, denn Lehrermangel an beruflichen Schulen ist ein aktuelles Thema.

An der Hochschule Landshut läuft derzeit noch die Bewerbungsphase für das kommende Wintersemester. Infos zum Studiengang „Ingenieurpädagogik“ sowie das weitere Studienangebot gibt es unter www.studiereninlandshut.de.

Fotos: Hochschule Landshut
Bildunterschriften: Von links nach rechts: Horst Schneider, Prof. Dr. Mona Riemenschneider (HAW Landshut), Prof. Dr. Mandy Hommel (OTH Amberg-Weiden), Prof. Dr. Sandra Bley (TH Rosenheim) und Dr. Nikolaus Drebinger.

Der Austausch zwischen Studierenden, Alumni und Dozierenden stand beim ersten „Tag der Ingenieurpädagogik“ im Vordergrund.

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