„Träumen darf man ja wohl“

„Da freut man sich jedes Mal diebisch, wenn sich wieder ein neues Gastronomieobjekt ankündigt.“

Nun kommt laut Tagespresse endlich Leben in das „Müller-Haus“ in der Oberen Landshuter Altstadt: Dann träume ich immer von einer Tagesbar, wie wir sie alle aus unserem Urlaub in Südeuropa kennen und schätzen. Wo man schon ab 7.00 Uhr einen richtig guten Espresso oder Cappuccino schlürfen kann, natürlich stehend! Inklusive einer tagesfrischen Zeitung. Plausch mit dem Inhaber hinter der Theke und was „kleinem Süßen“ auf der Hand. Das natürlich optimalerweise an einer immer etwas unaufgeräumten Thekenbar, mit vielen fest verankerten Barhockern und am besten ohne Tische. Meine Tagträume setzten sich dann fort mit mittags was kleinem Warmen oder Kaltem, Festem und Flüssigem. Zum Dämmerschoppen noch einen gepflegten „Feierabendabsacker“ mit innovativen Gabelbissen und einer Glocke, die die letzte Getränkebestellung einläutet. Das ein paar Mal in der Woche und das Arbeitsleben ist abgerundet.
Dann wache ich auf und darf lesen Pizza, Pasta, Kinderspielecke mit Zauberer, am Abend DJ usw.
Naja, träumen darf man ja wohl.
Olaf Minet

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