Über 168.000 Euro für kulturelle Projekte

Gelder aus Kulturfonds fließen in die Region

Durch den Kulturfonds unterstützt der Freistaat Kunst- und Kulturprojekte in Bayern. Über die Vergabe der Mittel an die Projekte berieten heute der Haushalts- und der Kunstausschuss des Bayerischen Landtags. Unter den 120 Anträgen waren auch fünf aus der Region Landshut, wie Landtagsabgeordneter Helmut Radlmeier (CSU) bekannt gibt.

 51 dieser 120 Anträge umfassten jeweils mehr als 25.000 Euro. Mit dabei: das 1. Musikfest Niederbayern. „Das Festival wird mit 39.300 Euro bedacht“, so Radlmeier. Herzstück des Musikfestes, das den Titel „Ein schöner Land“ trägt, ist die Sinfonietta Essenbach. Weitere Partner sind etwa die Musikschule Essenbach sowie die Capella Aquileia. Das Musikfest soll sowohl Breiten- als auch Spitzenförderung in Niederbayern leisten. Deshalb sind neben Konzerten auch ein Hochschulpodium und ein Meisterkurs für Gesang geplant.

Ebenfalls in Essenbach stattfinden soll die Sonderausstellung „Metall und Macht“. Die Ausstellung der Marktgemeinde Essenbach soll den Essenbacher Bronze-Fürsten und sein Imperium zu Zeiten der Trojanischen Helden beleuchten. „Der Freistaat stellt dafür insgesamt 14.200 Euro zu Verfügung“, erläutert Radlmeier, Mitglied im Ausschuss für Wissenschaft und Kunst.

Mit einer Förderung rechnen können außerdem die Museen der Stadt Landshut. Ab Oktober soll im Rahmen einer Sonderausstellung im LANDSHUTMuseum Leben und Werk des Landshuter Trickfilmers Jan Walter Habarta dargestellt werden. Habarta ist einer der Pioniere der deutschen Trickfilm-Kunst. Seinen Nachlass konnten sich die Museen der Stadt Landshut vor einiger Zeit sichern. „Ein sehr spannendes Projekt, das der Kulturfonds mit 47.600 Euro unterstützt“, führt Radlmeier aus.

Das kleine Theater Landshut kann sich gleich über zwei bewilligte Anträge freuen: Zum einen wird für 12.300 Euro die Anschaffung von LED-Scheinwerfern unterstützt. Zum anderen gibt es für die Ertüchtigung des Brandschutzes im Theater 55.100 Euro. „Das kleine Theater im denkmalgeschützten Rottenkolberstadel ist einfach ein Schmuckstück. Mit den Mitteln wird der weitere Spielbetrieb gesichert“, so Radlmeier.

Neben den fünf neuen Projekten wird ferner die schon im vergangenen Jahr bewilligte Errichtung eines Archives im Landshuter Zeughaus weiter gefördert.

„Ich freue mich, dass die Anträge aus der Region Landshut bewilligt wurde. Am Kulturfonds erkennt man wieder drei Dinge: Erstens, dass Bayern ein kulturell reicher Freistaat ist. Dieser Reichtum erstreckt sich über alle Landesteile. Zweitens ist die Bandbreite der künstlerischen und kulturellen Vielfalt enorm: Sie reicht von zeitgenössischer Kunst über die Musikpflege bis hin zu Theater und Museen. Und drittens wird erneut deutlich, dass dieser Reichtum und diese Bandbreite vom Freistaat stark unterstützt werden. Das ist gerade in wirtschaftlich schwierigeren Zeiten eine enorme Stütze“, so Radlmeier.

Bildunterschrift: Aus dem Kulturfonds des Freistaates fließen 168.500 Euro in kulturelle Projekte aus der Region Landshut. Das gibt Landtagsabgeordneter Helmut Radlmeier (CSU) nach einer Sitzung des Ausschusses für Wissenschaft und Kunst im Bayerischen Landtag bekannt.
Foto: Archiv DIESUNDDAS/hjl

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