Umfassende Hilfen für Kunst und Kultur

Allerorten blüht die Kultur nach langer und harter Corona-Pause wieder auf. Den Neustart erleichtern kann eine Reihe von Hilfen des Freistaats. Darauf weist Landtagsabgeordneter Helmut Radlmeier (CSU) hin.

Auch wenn Kunst und Kultur wieder starten, unterstützt der Freistaat weiterhin die Künstlerinnen und Künstler in Bayern“, so Radlmeier, Mitglied des Kunstausschusses des Bayerischen Landtags. So wurde das Soloselbstständigenprogramm um eine dritte Runde verlängert. Davon profitieren freischaffende Künstler sowie Angehörige kulturnaher Berufe. „Diese Berufsgruppen können als Ersatz für entfallende Erwerbseinnahmen bis zu 1.180 Euro monatlich beantragen“, erläutert Radlmeier. 

Auch Spielstätten und Veranstaltern wird geholfen: Kleine und mittlere Spielstätten, dezentrale Kulturveranstalter aus den Bereichen Theater, Kleinkunst, Musik oder Kabarett, die einen Liquiditätsengpass vorweisen, können Unterstützung im Rahmen des Spielstättenprogramms beantragen. „Bis zu 300.000 Euro können hier beantragt werden. Das Besondere ist, dass 100 Prozent der Personalkosten berücksichtigt werden“, so Radlmeier

Ebenfalls unterstützt werden gemeinnützige Laienmusikvereine, die lange pausieren mussten. Die Hilfen belaufen sich auf bis zu 1.000 Euro pro Verein. „Das Laienmusikprogramm läuft noch bis Dezember 2021. Schon über 3.200 Ensembles konnte damit geholfen werden“, führt Radlmeier aus. Über ihren jeweiligen Laienmusikverband können die Vereine die Hilfe beantragen.

Neben den Hilfen des Freistaats unterstützt auch der Bund die Szene: Durch das Programm „Neustart Kultur“ sollen pandemiebedingte Mehrausgaben im Kulturbereich ausgeglichen werden. Daneben gibt es einen Sonderfonds für Kulturveranstaltungen, der beispielsweise durch Corona verursachte Ausfälle von Veranstaltungen teilweise absichert.

„Gemeinsam mit dem Bund haben wir ein umfassendes Hilfspakte für Kunst und Kultur geschnürt. Viele Programme laufen das ganze Jahr über, was zumindest in dieser Hinsicht Planungssicherheit gibt. Alle Programme sind wichtig – noch wichtiger aber ist, dass die Kultur wieder gestartet ist. Hier bietet unser Kultursommer „Bayern spielt“ ein vielfältiges Angebot über ganz Bayern hinweg“, fasst Radlmeier zusammen.

Bildunterschrift: Noch bis Ende des Jahres können Künstlerinnen und Künstler Hilfen bei Bund und Freistaat beantragen. Darauf weist der Landtagsabgeordnete Helmut Radlmeier (CSU) hin.

Foto: Brenda Geisse/Pixabay

weitere Beiträge