Vandalismus in öffentlichen Toilettenanlagen der Stadt Landshut nimmt zu

Beseitigung der teilweise massiven Sachschäden bindet beträchtliche Haushaltsmittel und Personalkapazitäten, die an anderer Stelle fehlen

Abgerissene Seifenspender und Papierhalter, demolierte Waschbecken und Kloschüsseln: Die Stadt Landshut verzeichnet seit einigen Wochen wieder zunehmend Fälle von Vandalismus in öffentlichen Toilettenanlagen. Betroffen sind nach Angaben des zuständigen Amts für Gebäudewirtschaft neben den beiden jeweils rund um die Uhr geöffneten Einrichtungen am Ländtorplatz und am Postplatz auch zahlreiche weitere Toilettenanlagen im gesamten Innenstadtbereich.

Städtische Bedienstete versuchen zwar, die zerstörte Ausstattung jeweils zeitnah zu ersetzen. Dies gilt angesichts der am morgigen Freitag beginnenden Frühjahrsdult derzeit insbesondere für die Toilettenanlagen auf der Grieserwiese und am Ländtorplatz. Allerdings wird um Verständnis darum gebeten, dass dies leider nicht in allen Fällen möglich sein wird. Gleichzeitig appelliert die Stadt Landshut an alle Toilettennutzer, pfleglich mit den Einrichtungsgegenständen umzugehen. Mutwillige Beschädigungen stellen zudem eine Straftat dar, die konsequent zur Anzeige gebracht wird.

Um die Anlagen schnell wieder funktionstüchtig zu machen, werden nicht nur ohnehin knappe Personalkapazitäten, sondern auch städtische Haushaltsmittel in nennenswerter Höhe gebunden. Dieses Geld könnte an anderer Stelle wesentlich sinnvoller eingesetzt werden als zur Beseitigung von Sachschäden, die auf blinde Zerstörungswut zurückgeführt werden müssen.

 

Foto: Stadt Landshut

 

Bildtext: In öffentlichen Toilettenanlagen der Stadt Landshut kommt es derzeit zunehmend zu offenbar mutwilligen Sachbeschädigungen.

 

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