Versorgung von Schwerstverletzten weiter ausgebaut Notaufnahme am Krankenhaus Landshut-Achdorf ab Freitag Abend wieder einsatzbereit

Landkreis Landshut. Ab Freitagabend ist die Notaufnahme am Krankenhaus Landshut-Achdorf wieder einsatzbereit. Aufgrund von Umbauarbeiten war die Notaufnahme seit Montag, 18. Januar gesperrt.

Im Rahmen der Baumaßnahmen wurden die bisherigen Einbaumöbel entfernt, neue Wasser- und Stromanschlüsse verlegt und neue Möbel sowie elektrische Geräte eingebaut. „Die Modernisierung war nötig, um in der Notaufnahme einen zweiten Schockraum zu installieren, sodass ab sofort gleichzeitig zwei schwerstverletzte Patienten auf höchstem Niveau versorgt werden können“, sagt Jakob Fuchs, geschäftsführender Vorstandsvorsitzender der LAKUMED Kliniken. „Zudem wurden durch die Umbauarbeiten die Abläufe in der Notaufnahme weiter optimiert, sodass Notfall-Patienten verschiedenster Fachrichtungen eine optimale Behandlung geboten wird.“
Die Umbaumaßnahmen in der derzeitigen Ausnahmesituation durch die Corona-Pandemie stießen auf einige kritische Stimmen. „Den perfekten Zeitpunkt für den Umbau einer Notaufnahme gibt es nicht. Das Datum der Umbauarbeiten wurde entsprechend der Liefertermine für Möbel und Geräte gewählt und mit verschiedenen Handwerksbetrieben eng abgestimmt“, erklärt Fuchs. „Ein so großer Umbau in so kurzer Zeit war eine große organisatorische und logistische Herausforderung, die seit vielen Monaten geplant war und aufgrund der Vielzahl an beteiligten Handwerkern nicht verschoben werden konnte.“ Zudem komme die Modernisierung den schwerstverletzten Patienten in der Region Landshut zugute: Beispielsweise nach einem Verkehrsunfall können statt einem Schwerstverletzten nun zwei Schwerstverletzte in der Notaufnahme des Krankenhauses Landshut-Achdorf gleichzeitig auf höchstem Niveau versorgt werden.
Während der Umbauarbeiten war die Notfallversorgung für die Patienten im Haus rund um die Uhr sichergestellt. Patienten mit Corona-Infektion wurden trotz der Sperrung der Notaufnahme direkt auf der Corona-Station aufgenommen – und auch einzelne Patienten, die aufgrund anderer Erkrankungen die Notaufnahme aufsuchten, wurden behandelt. Patienten, die direkt in das Herzkatheterlabor, auf die Intensivstation, auf die Palliativstation oder in den Kreißsaal gebracht wurden, waren von der Sperrung ohnehin nicht betroffen.
„Wir danken allen Mitarbeitern und externen Handwerkern, die in so kurzer Zeit einen reibungslosen Umbau ermöglicht haben“, so Fuchs. „Außerdem danken wir allen Patienten für ihr Verständnis, der Integrierten Leitstelle Landshut für die gute Zusammenarbeit und dem Rettungsdienst für die Besetzung des zusätzlichen Rettungswagens, sodass jeder Notfallpatient entsprechend seiner Diagnose und Behandlungsdringlichkeit in das nächstgelegene, geeignete und aufnahmebereite Krankenhaus gebracht werden konnte.“
Bildunterschrift: Im Laufe des Freitags erfolgten letzte Arbeiten in den neu gestalteten Schockräumen am Krankenhaus Landshut-Achdorf.
Bildquelle: Maria Klaus / LAKUMED Kliniken

weitere Beiträge