„Was Kinder stark macht“

Ausstellung zugunsten der SOS Kinderdorfinitiative-Ein großer Erfolg

„Robuste Kinderbilder, die man auch anfassen und spüren kann.“, erklärte Dr. Marlis Hartmann zu Beginn einer jeden Führung. „Kinder verstehen nicht nur durch Sehen, sie ertasten sich die Welt und sammeln so die verschiedensten Eindrücke. Es regt ihre Fantasie an und das ist genau das, was ich mit meinen Bildern erreichen will.“

Unter dem Motto „Was Kinder stark macht“ hat Dr. Marlis Hartmann für ihr Projekt auch viele Kinder befragt, um herauszufinden, was diese sich selbst darunter vorstellen. Dabei sind als wichtigste Themen Freundschaft, Geborgenheit, Vertrauen, Freiheit und Fantasie in den Bildern umgesetzt worden. Vielen Besucher*innen durfte die Ausstellerin ihre Ambitionen zu diesem Projekt erläutern.

Auch Stadträtin Anja König, die sich bereits in die Vorbereitungen gern mit eingebracht hatte, war sichtlich erstaunt, als sie die Bilder im Original bestaunen durfte: „Kinder lieben alles was sie nicht nur sehen, sondern auch anfassen können. Selbst wenn man als Erwachsener die Bilder berührt, die verschiedenen Materialien spürt, regt das die Fantasie an und die Geschichten werden lebendig.“ Diese Aktion ist eine tolle Idee und solche Bilder sollten auch überall dort hängen, wo sich Kinder aufhalten, z.B. im Kinderzimmer oder in den Aufenthaltsräumen von Krankenhäusern oder Kindertagesstätten, wo Bilder als Wegbegleiter Freude machen und zu Ideen anregen können.

Bettina Schreiner von der SOS Kinderdorfinitiative „Humanitäre Hilfe für Kinder und Familien aus der Ukraine“ freute sich über die Ausstellungsidee und insbesondere darüber, dass die Erlöse zugunsten ihres Projektes gespendet werden: „Mit diesen Spenden können wir Kindern aus den Kriegsgebieten in der Ukraine weitere Unterstützung bieten und uns um sie kümmern. Jede Spende hilft uns weiter, z.B. können mit 500 Euro 16 Betroffene eine sofortige psychologische Betreuung erhalten, mit 1000 Euro können 12 Personen Kleidung erhalten und mit 250 Euro können wir 5 Babys für einen Monat mit Windeln versorgen.“

Foto: A. König

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