Webinar mit Jan Nowak zur Rolle der extremen Rechten bei Corona-Protesten

Die „Querdenken“-Demonstrationen in Niederbayern haben in den letzten Monaten für viel Gesprächsstoff in Politik und Bevölkerung gesorgt. Die Verbreitung von antisemitischen Narrativen und Verschwörungserzählungen zur Corona-Pandemie sowie die Rolle der extremen Rechten bei diesen Protesten werden immer wieder thematisiert und kritisiert.  

Jan Nowak (Berater der mobilen Beratungen gegen Rechtsextremismus in Bayern, Publizist und Bildungsreferent mit dem Schwerpunkt Neonazismus und extreme Rechte in Bayern) wird am 23. Februar um 19:30 Uhr auf Einladung der Bundestagsabgeordneten Marlene Schönberger die aktuelle Situation in Niederbayern in einem Webinar einordnen. Was macht Verschwörungsideologien so attraktiv und welche Narrative sind aktuell besonders verbreitet? Wer beteiligt sich an den Protesten und welche Schnittmengen gibt es in Niederbayern zwischen der aktiven „Querdenken“ Szene und der extremen Rechten? Und wie können Gesellschaft und Politik die richtigen Antworten darauf finden? Diese und weitere Fragen wird Jan Nowak im Rahmen des Webinars beantworten und Fragen aus dem Publikum beantworten.

 „Ich freue mich sehr, dass wir mit Jan Nowak einen ausgewiesenen Experten und Kenner der rechtsextremen und neonazistischen Szene in Niederbayern für unsere Webinar gewinnen konnten. Jeden Tag gegen rechten Terror und jede Art von gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit einzutreten und unsere Demokratie zu schützen, ist unser politischer und gesellschaftlicher Auftrag“, so Schönberger. Personen, die rechten Parteien oder Organisationen angehören, der rechten Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind, von der Veranstaltung ausgeschlossen. Die Veranstaltenden behalten sich vor, von ihrem digitalen Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen den Einlass zu verwehren oder sie von der Veranstaltung auszuschließen.

Anmeldungen sind bis 20.02.2022 unter marlene.schoenberger@bundestag.de möglich. 

Foto: Büro Schönberger

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