Wertvolle Fortbildung im Bereich der Lehre

Prof. Dr. Stefanie Remmele und Prof. Andrea Badura schließen DiZ-Themenzertifikat „Digital unterstützte Lehre“ ab. Prof. Dr. Katrin Liel nimmt außerdem erfolgreich am Programm „ProfiLehre“ teil.

Wenn die Corona-Pandemie eines gezeigt hat, ist es die große Bedeutung digitaler Lehre. Für Professorinnen und Professoren ist es deshalb wichtiger denn je, sich in diesem Bereich weiterzubilden. In Kooperation mit dem Zentrum für Hochschuldidaktik (DiZ) hat das E-Learning Center der Hochschule München ein Weiterbildungsprogramm entwickelt – mit dem Fokus auf die Integration digitaler Werkzeuge in die Lehre. Zwölf Dozierende von insgesamt sechs Hochschulen konnten das Zertifikat vor wenigen Wochen erfolgreich abschließen – mit dabei auch Prof. Dr. Stefanie Remmele, Expertin für Biomedizinische Technik an der Hochschule Landshut, und ihre Kollegin Prof. Andrea Badura, die unter anderem den berufsbegleitenden Weiterbildungsstudiengang „Wirtschaftsingenieurwesen“ verantwortet. Beide Professorinnen lehren an der Fakultät Elektrotechnik und Wirtschaftsingenieurwesen.

Um das besondere DiZ-Zertifikat zu erhalten, überarbeiteten alle Teilnehmenden in über 60 Arbeitseinheiten spezifische Anteile der eigenen digital gestützten Lehrveranstaltungen. Die Dokumentation der Vorgehensweise und Evaluierung erstellten sie mit der Lernportfolio Software „Mahara“. Ihre Ergebnisse präsentierten die Teilnehmer*innen in einem 30-sekündigen Elevator Pitch. Anschließend wurden in Kleingruppen die Kurzvorträge besprochen, Fragen gestellt, und Implikationen für die Lehre abgeleitet. Ziel des Fortbildungsprogramms ist neben der Weiterentwicklung der eigenen Lehre auch der gemeinsame Austausch.

Lehre auf ein höheres Level heben

„Ich habe schon immer gerne mit digitalen Werkzeugen in der Lehre experimentiert. In meinen Augen ist die digitale Unterstützung in der Lehre für zuhause oder im Hörsaal ein essentieller Wegbereiter für moderne Lehrkonzepte wie Blended Learning, Flipped Classroom und Co.“, betont Prof. Remmele. „Die vergangenen Wochen und Monate haben mir gezeigt, wie sich die Vielfalt an Technologien gezielt einsetzen und dosieren lässt.“ Diese Einschätzung konnte auch Prof. Badura teilen. „Nicht erst seit Corona haben bei mir die didaktischen Möglichkeiten im digitalen Raum einen hohen Stellenwert. Deshalb war es mir persönlich wichtig, im Rahmen dieses Zertifikats, Feedback und Coaching von erfahrenen Didaktiker*innen zu erhalten und von den Vorgehensweisen der Kollegen und Kolleginnen zu lernen.“

Prof. Dr. Katrin Liel absolviert ebenfalls eines der DiZ-Fortbildungsprogramme

Grund zur Freude gab es auch an der Fakultät Soziale Arbeit. Prof. Dr. Katrin Liel, die sich unter anderem mit dem Lehrgebiete gesundheitswissenschaftliche Grundlagen Sozialer Arbeit befasst, bekam eine Urkunde für die erfolgreiche Teilnahme am Programm „ProfiLehre“ überreicht. In 132 Arbeitseinheiten à 45 Minuten absolvierte sie dabei die Themenbereiche „Lehr-und Lernkonzepte“, „Präsentation und Kommunikation“, „Prüfen“, „Reflexion und Evaluation“ sowie „Beraten und Begleiten“.

Wie so vieles in einer modernen Gesellschaft entwickle sich auch die Lehre permanent weiter, so Liel. „Deshalb sind Fortbildungsprogramme, wie das DiZ es anbietet, wichtige Bausteine, um die Hochschullehre zu verbessern und immer wieder auf ein neues Level zu heben.“  Dem kann Prof. Dr. Jürgen Wunderlich, der die DiZ-Programme vonseiten der Hochschule betreut, nur zustimmen: „Profitieren von den erarbeiteten Methoden und Techniken werden künftig vor allem die Studierenden der Hochschule Landshut, die nicht nur eine abwechslungsreiche und zeitgemäße Lehre erleben können, sondern auch optimal auf ihr späteres Berufsleben vorbereitet werden.“

Foto: Hochschule Landshut

Bildunterschrift: Die Urkunden übergaben (hintere Reihe, von links) Hochschulpräsident Prof. Dr. Fritz Pörnbacher, DiZ-Beauftragter der Hochschule Landshut, Prof. Dr. Jürgen Wunderlich und Prof. Dr. Silvia Dollinger, Vizepräsidentin für Studium und Lehre. Urkundenempfängerinnen sind (vordere Reihe, von links): Prof. Dr. Stefanie Remmele, Prof. Dr. Katrin Liel und Prof. Andrea Badura.

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