„Wir möchten dieses Jahr einigermaßen gut hinüberbringen“

Sina und Franzl Widmann bedauern sehr, ihre Pyramide, die, wie jedes Jahr, schön langsam die Adventszeit in Landshut einläuten sollte, an ihrem angestammten Platz auf dem Sparkassengelände in Coronazeiten, nicht betreiben zu können. Die Maskenpflicht in der Stadt Landshut verhinderte das Betreiben der Pyramide. Ein weiterer Grund sei, dass man beim Essen der Gerichte die Maske absetzen müsse. In Franz Widmann`s jun. Augen sei diese Maßnahme ein Irrsinn, denn man denke nur an die Dönerbuden in der Altstadt, hier nimmt ebenso jeder, der sich einen Döner einverleibt, dabei seine Maske ab. Nun habe man notgedrungener Weise auf dem Gelände der Deutschen Rentenversicherung einen Standplatz gefunden. Hier sei es möglich, eine Verkaufsbude zu errichten, da es sich um ein privates Gelände handle und hier keine Maskenpflicht notwendig sei. Außerdem handle es sich um ein reines „Mitnahmegeschäft“. Seit Freitag, den 13. November verkaufen die „Imbissbetreiber“ Meterwürstl, Käsekrainer und im wöchentlichen Wechsel gibt es Crepes oder Kaiserschmarrn. Alkohol darf nicht ausgeschenkt werden, es gibt lediglich Kinderpunsch. Man müsse sich auch an die Ladenöffnungszeiten halten, das heißt, man öffnet gegen 10 Uhr und schließt gegen 18 Uhr. Sina und Franz Widmann jun. hoffen auf ein einigermaßen gutes Geschäft, und dass man einen gewissen Verdienst verzeichnen kann. „Ich möchte dieses Jahr einigermaßen gut herumbringen und hoffe darauf, dass es nächstes Jahr wieder besser wird“, so Franz Widmann jun.

– hjl –

Fotos: h.j.lodermeier

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