XXL-Adventskalender, Christkindlmarkt, Schlittschuhlauf: Programm der „Adventsstadt Landshut“ vorgestellt

Beleuchtete und begehbare Riesen-Christbaumkugel diesmal am Ländtor aufgestellt – Konzerte und weihnachtliche Theateraufführungen runden Programm ab

Am Mittwoch haben Oberbürgermeister Alexander Putz, Stadtmarketingleiter Michael Bragulla, der Leiter des Sachgebiets Marktwesen, Stefan Wimmer, und die Tourismusbeauftragte Pamela Gösmann bei einem Ortstermin das diesjährige Programm und die Attraktionen der „Adventsstadt Landshut“ vorgestellt.  „Wir sind stolz auf das Konzept der Adventsstadt, mit dem wir für den diesjährigen Bayerischen Stadtmarketingpreis in der Kategorie über 70.000 Einwohner nominiert wurden“, sagte Oberbürgermeister Alexander Putz. Auch wenn Landshut letztlich der fränkischen 500.000-Einwohner-Metropole Nürnberg den ersten Platz überlassen musste, sei die Nominierung der beste Beleg dafür, dass das Konzept auch überregional auf großes Interesse und positive Resonanz stoße. „Unser Stadtmarketing-Team darf das als Anerkennung für seine Arbeit werten.“   

Mit vielen Attraktionen sollen die Menschen auch zum Weihnachtsshopping in der Innenstadt animiert werden. „Wir binden die Einzelhändler und Gastronomie zum Beispiel bei unserem illuminierten XXL-Adventskalender an der Rathausfassade mit ein“, erklärt Stadtmarketingleiter Michael Bragulla. „Hinter jedem Türchen warten Highlights aus den Landshuter Läden oder den Gastrobetrieben.“ Der Adventskalender an der Rathausfassade wird von 30. November bis 24. Dezember täglich von 16.30 Uhr bis 20.30 Uhr zu sehen sein.

Herzstück der Adventsstadt ist der Landshuter Christkindlmarkt, der diesmal nicht – wie gewohnt – in der Freyung, sondern auf der Ringelstecherwiese direkt an der Isar mit Blick auf die Burg Trausnitz und die Martinskirche stattfindet. Mit vier Ständen am Ländtor wird der Markt zudem Richtung Altstadt erweitert. Als zusätzliche Attraktion erwartet die Gäste ein Riesenrad mit geschlossenen Gondeln. Panoramablicke auf die Martinskirche und die Burg Trausnitz sind garantiert. „Diese Veranstaltungsflächen auf der Ringelstecherwiese ermöglichen der Stadt Landshut als Veranstalterin völlig neue Gestaltungsmöglichkeiten und die weitläufigen Flächen bieten zudem eine neue Aufenthaltsqualität durch breite Wege und Ebenerdigkeit“, so Stefan Wimmer, Leiter des Sachgebiets Marktwesen. „Außerdem steht am Veranstaltungsgelände erstmals eine Behindertentoilette zur Verfügung.“ Freitags bis sonntags verkehrt von 14 bis 19 Uhr im Halbstundentakt kostenlos eine weihnachtliche Bockerlbahn von der Ringelstecherwiese über den Ländtorplatz bis hin zur Martinskirche und verbindet so den Christkindlmarkt mit der Innenstadt. Der Christkindlmarkt ist täglich bis einschließlich 23. Dezember geöffnet, und zwar sonntags bis donnerstags von 10 bis 20 Uhr, an Freitagen und Samstagen von 11 bis 21 Uhr. Der Eintritt ist selbstverständlich frei.

Direkt neben dem Christkindlmarkt, nämlich im äußersten Nordosten der Grieserwiese, wurde zudem erstmals eine Kunststoff-Eisfläche ohne jeglichen Energieverbrauch zum Schlittschuhlauf aufgebaut; diese ist während der Öffnungszeiten des Christkindlmarkts kostenlos nutzbar sein. Nach dem Christkindlmarkt soll die Kunststoff-Eisläche an eine zentrale Stelle in der Innenstadt verlegt werden und bis Ende Februar zum Rutschvergnügen einladen. Sollte sich danach der kleine Hunger melden, kann man mit dem „Landshuter Christkindlpass“ unter anderem an den Schmankerlbuden vergünstigt ein Weihnachtsgetränk und eine Leckerei genießen. Den Christkindlpass gibt es in der Touristinfo im Rathaus.

Ein weiteres beliebtes Highlight der Adventsstadt ist die Landshuter XXL-Christbaumkugel vor dem Ländtor, der verlängerten Achse des Christkindlmarkts in Richtung Altstadt: 22.000 LED-Lämpchen bringen die fünf Meter hohe und fünf Meter breite, begehbare Kugel energiesparend zum Glitzern. Schon im vergangenen Jahr war die XXL-Christbaumkugel, damals vor dem Rathaus in der Altstadt platziert, Blickfang und beliebtes Fotomotiv.

Abgerundet wird das Programm der Adventsstadt Landshut unter anderem mit mehreren Weihnachtskonzerten und weihnachtlichen Theateraufführungen der Bühne Landshut, zu der sich das „Hofberg Theater“, das „Theater Nikola“, das „Theater Konrad“ sowie „Go Musica“ zusammengeschlossen haben. Reinhard Hoffmann ist Vorstand der Bühne Landshut und von dem Projekt begeistert: „Der Interessenverband der freien darstellenden Künste in Stadt und Landkreis Landshut, die ‚Bühne Landshut‘, freut sich sehr darüber, bei den Veranstaltungen zur ‚Adventsstadt Landshut‘ dabei sein zu dürfen. Die in der ‚Bühne Landshut‘ vertretenen Theater Hofberg, Konrad, Nikola und ‚MUT-Musik und Tun‘ bieten an den Adventssamstagen ein buntes weihnachtliches Programm und laden alle ein, mit uns ‚theatralisch‘ in die Adventszeit zu gehen.“ Die Aufführungen im Innenhof der Alten Post (Bücher Pustet) finden an den Adventssamstagen jeweils um 13.30 Uhr und um 15 Uhr statt.

Für besinnliche Momente sorgen schließlich die Krippenausstellung im Kloster Seligenthal und die Scheunenkrippe auf dem Christkindlmarkt. Weihnachtsatmosphäre kann man auch am Zuckerbäckerhaus hinter der Martinskirche genießen. Und die „Adventstreffs“ in der Altstadt locken mit kulinarischen Köstlichkeiten.

Wer sich ein wenig „Landshuter Weihnachten“ in sein Wohnzimmer hängen möchte: Die aktuelle Landshuter Christbaum-Sammlerkugel in Tannengrün mit dem goldenen Ländtor gibt es in der Touristinfo im Rathaus oder bei Bücher Pustet in der Altstadt 28. Besonderes Schmankerl für alle Christkindl-Shopper: An den Adventssamstagen (26. November sowie 3., 10. und 17. Dezember) ist das Busfahren für alle den ganzen Tag in Stadt und Landkreis Landshut kostenlos.

 

Foto:

Stadt Landshut

 

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