Zukunft der Warenhauskette Galeria Karstadt Kaufhof: Standort Landshut hat gute Zukunftschancen

OB Alexander Putz bietet Galeria-Chef Miguel Müllenbach Unterstützung der Stadt an

Oberbürgermeister Alexander Putz hat sich am Donnerstagnachmittag im Rahmen einer rund 45-minütigen Videokonferenz mit dem Vorsitzenden der Geschäftsführung der angeschlagenen Warenhauskette Galeria Karstadt Kaufhof, Miguel Müllenbach, über die Zukunft der Galeria-Filiale Landshut ausgetauscht. Dabei warb der Rathauschef zusammen mit Wirtschaftsförderer Michael Luger nachdrücklich für einen Erhalt des Standorts. „Dieses große Warenhaus am Ländtorplatz, also in bester Zentrumslage, ist seit Generationen ein Eckpfeiler der Einkaufsstadt Landshut – sei es einst unter den Namen Hertie und Karstadt oder heute als Galeria. Deswegen hoffe ich sehr, dass die Filiale eine langfristige Zukunft hat“, betonte Putz. „Soweit die Stadt Landshut dazu einen Beitrag leisten kann, bieten wir im Rahmen unserer Möglichkeiten gerne unsere Unterstützung an.“

Putz hob zudem die Attraktivität des Wirtschaftsstandorts Landshuts hervor. Er verwies dabei insbesondere auf makroökonomische Daten, unter anderem die im Bundesvergleich weit überdurchschnittliche Kaufkraft der Region, das rasche Bevölkerungswachstum in Stadt und Landkreis Landshut sowie die Ergebnisse von überregionalen Vergleichsstudien wie dem Prognos-Zukunftsatlas 2022: Dort hatte Landshut erneut Platz eins unter allen deutschen kreisfreien Städten mit weniger als 100.000 Einwohnern belegt. Müllenbach wiederum bestätigte, dass der Standort Landshut von den Ergebnisbeiträgen her zu den besseren Filialen zähle. Daher sei bezüglich eines Weiterbetriebs durchaus Optimismus angebracht. Allerdings stünden konzeptionelle Veränderungen auch für den Standort Landshut im Raum, wobei über Einzelheiten erst im kommenden Jahr gesprochen werden könne.

Foto:

Putz priv.

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