Zum 100. Geburtstag: Ausstellung „Fritz Koenig in Italien“ in Venedig?

Ausstellung „Fritz Koenig in Italien“ soll am 20. Juni 2024 in Venedig eröffnet werden

Vorbereitungen des KOENIGmuseums und der Fritz-und-Maria-Koenig-Stiftung laufen

Fritz Koenig, einer der bedeutendsten Bildhauer des 20. Jahrhunderts, wäre am 20. Juni 2024 100 Jahre alt geworden. Anlässlich des Jubiläums soll an diesem Tag unter dem Arbeitstitel „Fritz Koenig in Italien“ eine große Ausstellung in Venedig eröffnet werden. Ziel ist es, den Künstler – der von 1930 bis zu seinem Tod im Februar 2017 in der Region Landshut lebte – und sein Werk verstärkt in den Blickpunkt eines internationalen Publikums zu rücken. Das Landshuter KOENIGmuseum unter Leitung von Dr. Alexandra von Arnim und die Fritz-und-Maria-Koenig-Stiftung haben bereits mit den ersten Vorbereitungen für diese Ausstellung, die während der LX. Biennale stattfinden soll, begonnen.

Fritz Koenigs Verbindungen zu und nach Italien sind vielfältig und reichen zurück bis ins Jahr 1957, als er Stipendiat der Villa Massimo in Rom war. Das künstlerische Erbe dieser antiken Stadt sollte den Bildhauer nachhaltig prägen. Bereits 1958 stellte Koenig dann bei der XXIX. Biennale im Deutschen Pavillon in Venedig aus. Ein weiterer besonderer Höhepunkt war schließlich die Retrospektive, die 2018 in den Uffizien in Florenz stattfand. Zum 100. Geburtstag werden der Künstler und seine Werke nun also nach Italien und Venedig zurückkehren.

Bereits zum 98. Geburtstag Fritz Koenigs wurden kürzlich die neue Internet-Seite der Fritz-und-Maria-Koenig-Stiftung, die unter der Adresse www.koenig-stiftung.de zu finden ist, und der unter demselben Namen firmierende Instagram-Account neu erstellt und mit umfangreichem Fotomaterial ausgestattet. Auch alle neuen Projekte, Initiativen und Maßnahmen der Stiftung sind über diese beiden Online-Kanäle jederzeit abrufbar. Aktuell wurden bzw. werden die Initiierung und inhaltliche Unterstützung von wissenschaftlichen Arbeiten zu Fritz Koenig erfolgreich vorangetrieben: So wird beispielsweise derzeit eine Master-Arbeit zum Thema „Skulpturen als Botschafter? Fritz Koenigs Arbeiten für die deutschen Botschaften in Madrid, Dakar und London“ erstellt. Ebenfalls hohe Priorität für Stiftung und KOENIGmuseum besitzt die Suche und Ansprache von weiteren Partnern zu musealen Präsentation von Fritz Koenig: Für die Bewahrung, Aufarbeitung und Dokumentation des Oeuvre im Sinne der Digital Humanities werden Förderer gesucht, damit entsprechende Aktivitäten umgesetzt werden können.

Darüber hinaus bemühen sich die Stadt Landshut und die Fritz-und-Maria-Koenig-Stiftung um ein tragfähiges Nutzungskonzept für Fritz Koenigs Anwesen im Altdorfer Ortsteil Ganslberg. Zu diesem Thema werden laufend Gespräche mit möglichen Projektpartnern geführt.

Bildext: Fritz Koenig – hier mit seiner Frau Maria bei einer Gondelfahrt – war der Stadt Venedig seit einer ersten Ausstellung im Rahmen der Biennale 1958 eng verbunden.

Foto: Fritz-und-Maria-Koenig-Stiftung

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