Zum Schutz des Regenpfeifers

Erfreulicherweise zeigen sich immer wieder seltene Vogelarten wie der Flussregenpfeifer an den neu angelegten Wasserflächen an der Flutmulde.


Diese Wasserflächen und deren angrenzende Wiesen sind per Bebauungsplan festgesetzte Ausgleichsflächen. Sie dienen dazu, speziellen seltenen Tier- und Pflanzenarten wieder einen geeigneten Lebensraum zu bieten. Vor diesem Hintergrund sind die Brutversuche des Flussregenpfeifers der letzten Jahre als großer Erfolg zu werten.
Leider kam es in den vergangenen Jahren trotz der dort aufgestellten drei großen Schautafeln und der liegenden Baumstämme mit dem Hinweis auf ein Betretungsverbot regelmäßig zu Störungen der zentralen Zone durch Besucher. Dahingehende Ortskontrollen durch die Naturschutzwächter und durch die Mitarbeiter der Unteren Naturschutzbehörde zeigten keine nachhaltige Wirkung: Die Flächen wurden zum Picknick genutzt, es wurden Hunde laufen gelassen, die Gewässer teils mit Booten befahren und es wurde darin geschwommen.
Daher sieht es die Untere Naturschutzbehörde als zweckmäßig an, zum Schutz der Gelege und der Aufzucht des Flussregenpfeifers, die Fläche temporär einzuzäunen. Der Zaun wird Anfang der kommenden Woche um die zentrale Fläche errichtet und bis in den Sommer hinein stehen bleiben. Die angrenzenden Ausgleichsflächen können nach wie vor zu Erholungszwecken genutzt werden.

Foto: Abdruck honorarfrei

Bildunterschrift:
Zum Schutz der Gelege und Aufzucht des Flussregenpfeifers an den neu angelegten Wasserflächen an der Flutmulde wird die dortige Ausgleichsfläche temporär eingezäunt.

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