Die „SEELE“ des Landgasthof Hotel HACHELSTUHL feierte seinen 90. GEBURTSTAG

Josef Ecker, der Seniorchef des Landgasthof Hotel Hachelstuhl war der große Jubilar des Tages in Hachelstuhl.

Viele seiner Gratulanten scheuten den vereisten Weg am 12. Januar nicht, ihm aufs herzlichste zu gratulieren. Josef Ecker lud ein, und viele kamen aus allen Richtungen des Landkreises Landshut und darüber hinaus, um mit ihm zu feiern.

Josef Ecker ist ein liebenswerter- und ein Wirt alten Schlages. Er ist einer, der gerne zu seinen Gästen an den Tisch kommt und fragt, ob alles in Ordnung sei und macht einen Ratsch wie es früher der Brauch war. „Wie geht’s der Frau, dem Mo, der Oma, san olle g`sund und munter“, sind seine Fragen an seine gern gesehenen Gäste.

Wie Josef Ecker dem Autor dieser Zeilen erzählte, haben seine Großeltern 1911 das Wirtshaus in Hachelstuhl gekauft. Zuvor war dieses Wirtshaus von den Großeltern nur gepachtet. Dieses Gasthaus mit landwirtschaftlichen Einrichtungen wurde 1963 abgebrochen und ein Neues gebaut. Josef Ecker wurde 1936 in Hachelstuhl geboren und begann 1950 eine Lehre als Metzger. Bereits mit 20 Jahren musste er die Wirtschaft mit seiner Mutter übernehmen, da sein Vater mit 56 Jahren verstarb.

1976 heiratete Josef seine Walburga, die ihm eine große Stütze durch die guten und schlechten Tage des Lebens war.

Die Tochter Petra, die heute als Geschäftsführerin des Landgasthofes mit Hotel fungiert, danach gefragt wie sie es empfindet, einen Vater mit 90 Jahren feiern zu können, meinte sie: „Es ist ein Glück und man muss dankbar sein für so ein himmlisches Geschenk!“

Immer wieder tauchten Josef Eckers Humor und Witz bei den Befragungen seines Lebenslaufs auf und faszinierten nicht nur den Autor, sondern ebenso die um den Jubilar stehenden und zuhörenden Gäste. Immer wieder hallte ein Riesengelächter durch die Gastwirtschaft und somit war der Geburtstag noch eine Nummer größer angesiedelt.

Bis in die Nacht hinein wurde mit musikalischer Begleitung gefeiert und bei der Verabschiedung diverser Gäste hieß es immer wieder: Bis zum nächsten Jahr und „den Hunderter muss du packen Josef“!

Bemerkung: Josef Ecker spendiert die Geldgeschenke, die er sich von seinen geladenen Gästen erbat, an die Spezialisierte Ambulante Palliativversorgung – Adiuvantes-SAPV.

-hjl-

 

Foto: h.j.lodermeier

 

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