SPD will wieder soziale KRAFT im PFEFFENHAUSENER Gemeinderat sein

Mischung aus erfahrenen und frischen Kräften

Pfeffenhausen Am vergangenen Freitag trafen sich unter der Leitung der Kreisvorsitzenden und
Landtagsabgeordneten Ruth Müller die SPD-Mitglieder im Gasthaus Zur Sonne zur Aufstellungsversammlung für die Gemeinderatswahl.

Gemeinderat und Ortsvorsitzender Thomas Niederreiter freute sich, dass es gelungen ist, wieder eine Liste aufzustellen – wenngleich er auch feststellen musste, dass die Bereitschaft, sich für ein kommunalpolitisches Mandat zu engagieren, zurückgegangen sei. Das spiegelt sich auch auf der Liste wider – die SPD Pfeffenhausen tritt mit zwölf Kandidierenden an. Die Liste wird angeführt von dem Sozialversicherungsfachwirt Thomas Niederreiter, der seit 15 Jahren Mitglied des Gemeinderats in Pfeffenhausen ist. Ihm folgen die Angestellte Brigitte Amrhein, der Gastronom Kevin Dusl, Naomi Albiez, die als Produktentwicklerin arbeitet und Malermeister Andreas Brandstetter sowie der Fachinformatiker für Systemintegration Simon Neumann, der Chemiker Felix Müller, gefolgt von Werner Zinner (Rentner) und dem Diplom-Agrar-Ingenieur Matthias Ernst, dem Angestellten Christian Löffler und dem Brauer und Mälzer Karsten Neumann. Die Liste wird mit der Landtagsabgeordneten Ruth Müller beendet, die dem Gemeinderat seit 2002 angehört.

Einig waren sich alle Kandidierenden, dass es in Pfeffenhausen mit der SPD mit ihrer sozialen Grundhaltung die notwendige Kraft braucht, um für andere Schwerpunkte einzutreten und Menschen eine Stimme zu geben, die nicht gehört oder gesehen werden. Nach dem Auszählen der Stimmergebnisse durch Brigitte Amrhein und Simon Neumann war klar, dass die SPD Pfeffenhausen mit einem einstimmigen, geschlossenen Votum in die Kommunalwahl 2026 startet. Landratskandidatin Ruth Müller bedankte sich beim SPD-Ortsverein Pfeffenhausen für die Unterstützung und ging auf ihre politischen Schwerpunkte ein.

Die Pfeffenhausenerin weiß um die Belange des ländlichen Raums, beispielsweise beim ÖPNV oder in der medizinischen Versorgung. „Unsere Gemeinde liegt verkehrsgünstig zu Landshut und Regensburg, aber dennoch sei man auf das Auto angewiesen, um mobil zu sein“, so Müller. Hier sehe sie auch dank des Einsatzes von künstlicher Intelligenz in der Zukunft Verbesserungspotentiale, damit passgenaue Mobilitätskonzepte entstehen können. Ein besonderes Anliegen ist ihr der Erhalt der medizinischen Versorgung mit den besonderen Angeboten der einzelnen Krankenhäuser im neuen Krankenhausverbund. Die Schlossklinik mit ihrem Schwerpunkt der Geriatrie sei für die Region im nördlichen Landkreis nicht nur ein wichtiger Arbeitgeber sondern auch für Patienten und ihre Angehörigen ein Mosaikstein in der Versorgungssicherheit. „Als Landtagsabgeordnete und Mitglied im Ausschuss für Gesundheit und Pflege kenne ich die landes- und bundespolitischen Strukturen“, so Müller, die bereits seit 1996 als Kreisrätin im Landkreis Landshut ehrenamtlich tätig ist. Für den Kreistag kandidieren außerdem aus Pfeffenhausen Thomas Niederreiter, Brigitte Amrhein, Naomi Albiez und Felix Müller.

Foto: Konrad Reithmeier

 

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