AIWANGER: „Dieser HEBAMMENHILFEVERTRAG muss nachverhandelt werden.“

Hebammen als Ehrengäste beim Politischen Aschermittwoch 2026: FREIE WÄHLER stellen sich hinter sie – Aiwanger forderte Nachverhandlung des Hebammenhilfevertrags 

Deggendorf. Bei der Veranstaltung begrüßten die FREIE WÄHLER Bayern mehr als 50 Beleghebammen und freiberufliche Hebammen, die als Ehrengäste eingeladen wurden. Vor der Halle machten sie mit einer Kundgebung auf ihre existenzbedrohende Situation aufmerksam, im Saal wurden sie offiziell willkommen geheißen. FREIE WÄHLER und Hebammen stehen dabei geschlossen an einer Seite und setzen sich gemeinsam für faire Arbeitsbedingungen in der Geburtshilfe ein.

Gemeinsam setzen FREIE WÄHLER und Beleghebammen ein klares Zeichen gegen den seit November 2025 geltenden Hebammenhilfevertrag, der besonders freiberufliche Hebammen massiv belastet und die Geburtshilfe gefährdet. Hubert Aiwanger, Landes- und Bundesvorsitzender der FREIEN WÄHLER, sagt: „Der neue Hebammenhilfevertrag mit Einkommensverlusten von bis zu 30 Prozent ist ein Skandal. Eine Gesellschaft, die sich keine Hebammen mehr leisten kann oder will, ist dem Untergang geweiht. Wir FREIE WÄHLER stehen zu unseren Hebammen. Hebammen sind systemrelevant. Wer sie kaputtspart, gefährdet die Geburtshilfe. Der Bund muss jetzt handeln.“

Hintergrund: Der seit November 2025 geltende Hebammenhilfevertrag mit erheblichen Honorarkürzungen trifft insbesondere freiberufliche Beleghebammen hart und gefährdet die flächendeckende Versorgung – gerade im ländlichen Raum.

Aiwanger fordert: „Dieser Hebammenhilfevertrag muss nachverhandelt werden. Der Krankenkassen-Spitzenverband muss nachverhandeln – mindestens alter Vertrag plus Inflationsausgleich.“

Foto: Presse FREIE WÄHLER

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