Bürgermeister Heiner Kilger zieht schon mal den Stecker – probeweise.
Seit einigen Tagen sind sie in Betrieb: die E-Ladesäulen im Museum. „Für die Besucher stehen 2 Ladeplätze zur Verfügung – so kann man bequem sein Auto laden, während man unser Museum besucht“ – so Betriebsleiterin Stephanie Herzig. Auch Bürgermeister Heiner Kilger zeigt sich erfreut über das Zusatzangebot in Finsterau. „Ich freue mich sehr, dass das Freilichtmuseum nun die erste öffentliche Ladesäule im Gemeindebereich zur Verfügung stellt und damit einen Beitrag zum Versorgungsnetz in Niederbayern leistet.
In den letzten Jahren haben zahlreiche Investitionen stattgefunden, um das Freilichtmuseum energetisch zukunftsfähig zu gestalten. So ersetzte man die bestehende Gasheizung durch eine Pelletsheizung, so dass mittlerweile alle Gebäude per Nahwärmeleitung versorgt werden. Auf den Betriebsgebäuden hat man PV-Anlagen angebracht – für den Besucher, der über das Museumsgelände spaziert nicht sichtbar, so dass der Charme der historischen Häuser und Höfe nicht beeinträchtigt ist. Die Ladesäulen jedoch sieht man gut, direkt an der Einfahrt zu den Parkplätzen kann man sein Auto anstecken. Und auch der Preis kann sich sehenlassen, „mit nur 40Cent pro Kilowattstunde liegt der Preis deutlich unter den üblichen Preisen“, meint Olaf Heinrich, der im sowohl im Bezirk als auch privat seit Jahren auf E-Mobilität setzt. Bei der Anlage handelt es sich um zwei 22 KW AC Säulen, nach einer kurzen Registrierung kann man bequem per Kreditkarte abrechnen.