GEBURTSHILFE am ABGRUND

FREIE WÄHLER stehen an der Seite der protestierenden Hebammen – Enders: „Der Bund muss jetzt handeln!“

München. Anlässlich des Hebammenprotests am 06. Januar 2026 vor dem Kloster Seeon bekräftigen die FREIEN WÄHLER Bayern ihre Solidarität mit den Hebammen. Im Vorfeld des angekündigten Protests der bayerischen Hebammen übermitteln die FREIEN WÄHLER Bayern Statements der stellvertretenden Landesvorsitzenden Susann Enders sowie des Generalsekretärs Hans Martin Grötsch.  

Hintergrund: Seit dem 1. November 2025 ist die Finanzierung von rund 80 Prozent der bayerischen Hebammen nicht mehr gesichert. Grund sind der neue Hebammenhilfevertrag und ein Schiedsspruch vom April 2025 mit Honorarkürzungen von bis zu 30 Prozent ohne ausreichende Nachbesserung durch den Bund. Besonders freiberufliche und Beleghebammen können so nicht mehr kostendeckend arbeiten – die flächendeckende Geburtshilfe ist gefährdet.

Susann Enders, stellvertretende Landesvorsitzende und gesundheitspolitische Sprecherin der FREIE WÄHLER Landtagsfraktion, warnt: „Entscheidungen im Bund gefährden Bayerns Hebammen! Immer mehr Beleghebammen geraten in finanzielle Not und müssen aufgeben. Warkens’ dröhnende Stille zu den Beleghebammen sprengt die Versorgung der Geburtshilfe in Bayern.“

Die FREIEN WÄHLER stehen seit Jahren an der Seite der Hebammen und haben bereits frühzeitig vor der jetzigen Eskalation gewarnt. Im Oktober 2025 verabschiedeten die FREIEN WÄHLER die Resolution „Faire Bezahlung und Zukunftssicherung für Hebammen – Berlin muss endlich handeln!“. Diese finden Sie angehängt.

Deutliche Worte findet Hans Martin Grötsch, Generalsekretär der FREIEN WÄHLER Bayern: „Der Bund darf die Verantwortung für eine sichere Geburtshilfe nicht länger wegschieben.“

Foto:
FREIE WÄHLER Fraktion

weitere Beiträge