GESUNDHEIT als HERZSTÜCK der DASEINSVORSORGE

SPD-Landtagsabgeordnete Ruth Müller kandidiert im Landkreis Landshut als Landrätin

Sie könnte die erste SPD-Politikerin auf dem Chefsessel in einem Landratsamt in Niederbayern sein: Ruth Müller, Landtagsabgeordnete und Kreisvorsitzende aus dem Landkreis Landshut, kandidiert bei den Kommunalwahlen am 8. März als Landrätin. Eine ihrer Themenschwerpunkte sind Gesundheitsversorgung und Pflege.

„Wie viele Landkreise in Niederbayern steht auch meine Heimatregion vor großen Herausforderungen in diesem Bereich – egal, ob es um Präventionsangebote, die konkrete medizinische Versorgung mit Arztpraxen und Krankenhäusern und begleitende Infrastruktur, wie etwa Physiotherapie, Apotheken oder Pflegeeinrichtungen, geht“, betonte Müller.

So ist ein zentrales Anliegen ihrer Kandidatur die Sicherung und Weiterentwicklung der Gesundheitsversorgung. Ruth Müller gehörte 24 Jahre lang dem Verwaltungsrat der LAKUMED Kliniken in der Region Landshut an und war Mitglied im Gesundheitsausschuss des Bayerischen Landtags. „Eine gute medizinische Versorgung ist kein Luxus, sondern ein Grundrecht – egal, ob man in der Stadt oder auf dem Land lebt“, erklärt Müller. „Der Erhalt unserer Krankenhäuser, moderne Strukturen und gute Arbeitsbedingungen für die Beschäftigten im Gesundheitswesen haben für mich oberste Priorität.“

Angesichts des starken Bevölkerungswachstums im Landkreis, vor allem durch den Zuzug aus dem Raum München, müsse auch die gesundheitliche und soziale Infrastruktur konsequent mitwachsen. Dazu zählten neben Krankenhäusern und Arztpraxen auch Pflege- und Präventionsangebote, die Geburtshilfe sowie Aus- und Weiterbildungsangebote im Gesundheits- und Pflegebereich.

Nicht zu vernachlässigen sei gerade in diesem vulnerablen Bereich der Sicherheitsfaktor. „Wie schnell wir anfällig für Krisen sind, hat jüngst der Blackout in Berlin gezeigt, bei dem auch Pflegeheime evakuiert werden mussten. Solche Krisen müssen bei allen Entscheidungen im medizinischen Bereich mitgedacht werden“, betont Müller.

Da die medizinische Versorgung nicht an der Landkreisgrenze endet, setzt sie sich aktuell für den Weiterbestand des Rehafachzentrums in Bad Füssing ein. Da das Sozialministerium aktuell die Genehmigung für die dringend notwendige Sanierung der Trink- und Löschwasseranlage verweigert, hat sie Sozialministerin Ulrike Scharf um eine Stellungnahme gebeten. „Die Kurstadt ist ja auch bei Patient*innen in der Region Landshut beliebt und auch sie können vom Erhalt des Rehafachzentrums für Orthopädie und Rheumatologie profitieren“, erklärt Müller.

Ruth Müller ist seit fast 30 Jahren Mitglied des Landshuter Kreistags und vertritt den Landkreis seit zwölf Jahren im Bayerischen Landtag. „Ich kenne die Strukturen, die Verantwortlichen und die Themen im Landkreis sehr genau – von den Kommunen über Vereine und soziale Einrichtungen bis hin zu Unternehmen und Initiativen“, so Müller. „Das Amt der Landrätin ist kein parteipolitisches Amt, sondern eine Aufgabe für alle Menschen im Landkreis.“

Fotografin:
Anita Frischhut

 

 

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