LESERBRIEF: Freie WÄHLER stellen realitätsfernen ANTRAG

Die Bürgermeisterin Jutta Widmann und der FW-Stadtrat Robert Mader fordern, dass die Planungskosten der Westtangente in den Haushalt 2026 eingestellt werden.

Sind sie blind und von der Realität Lichtjahre entfernt?

Die Grundschule Peter und Paul platzt seit vielen Jahren aus allen Nähten, manche Räume sind für die Kinder gesundheitsschädlich, die Schulfamilie wird seit einer Ewigkeit vertröstet. Für die FW ist eine Straße durch ein Schutzgebiet wichtiger. Auch wenn sie die Sanierung von Peter und Paul beantragt haben, kann beides niemals gleichzeitig finanziert werden.

Dem Theater droht das Aus, und somit auch dem Zweckverband Landestheater Niederbayern. Dadurch wird auch das Theater in Passau und Straubing mit betroffen sein. Das Theaterzelt bekommt keine Genehmigung mehr, das Geld für die dringend nötige Sanierung und Erweiterung des Bernlochners als Spielstätte kann nicht aufgebracht werden. Für die FW ist aber eine Straße wichtiger, obwohl sie kaum eine Verbesserung bringt, weil sie im Landkreis nicht weitergeführt werden kann.

Für die Sanierung des Tunnels werden Millionen von Euro dringend gebraucht. Die Finanzierung ist kaum vorstellbar. Die Folge ist, dass der Tunnel dann gesperrt werden muss. Die FW wollen also lieber Planungskosten für eine Straße beantragen, deren Nutzen fragwürdig ist, anstatt eine bestehende Verkehrsader zu sanieren.

Da frage ich mich schon, was die Oberbürgermeisterkandidatin mit ihrem Slogan „Petra Strasser steht für eine Politik mit Augenmaß, Verantwortung und Nähe zu den Menschen.“ meint. Ich kann auf jeden Fall keinerlei Augenmaß erkennen, ich sehe keinen verantwortungsvollen Umgang mit den Haushaltsmitteln die für die Menschen in der Stadt, zu ihrem Wohle eingesetzt werden sollen!

Christine Ackermann
Neißestr. 57
84036 Landshut
0871-53844

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