ERGEBNIS der LANDSHUTER STADTRATSWAHL

CSU stellt wieder die größte Fraktion Grüne auf Platz zwei – AfD, SPD und Linke legen zu

Auch Freie Wähler, die neue Liste „Zukunft Landshut“, ÖDP, JU und FDP ziehen in den 44-köpfigen Stadtrat ein – Bayernpartei verfehlt als einzige Gruppierung ein Mandat

Die CSU hat bei der Landshuter Stadtratswahl deutlich hinzugewonnen und die Position als stärkste politische Kraft zurückerobert. Insgesamt legten die Christsozialen gegenüber der Wahl 2020 rund sieben Prozentpunkte zu und verbuchten 28,9 Prozent der Stimmen. Im 44-köpfigen Stadtrat werden sie künftig mit 13 Mandataren vertreten sein und wieder die größte Fraktion stellen. Auf Platz zwei folgen die Grünen, die nach ihrem Rekordergebnis aus dem Jahr 2020 (25,4 Prozent) zwar etwas an Boden einbüßten, mit 20,1 Prozent und neun Sitzen aber unangefochten auf dem zweiten Platz landeten. Rang drei ging diesmal an die AfD, die sich auf 11,2 Prozent steigerte und damit fünf Mandate (bisher drei) errang.

Ebenfalls auf fünf Sitze und damit ein Plus von zwei Mandaten kam die SPD, die exakt 10,0 Prozent erzielte. Leichte Verluste mussten dagegen die Freien Wähler verkraften: Sie fielen um rund 1,5 Prozentpunkte auf nun 9,2 Prozent zurück und stellen künftig vier statt bisher fünf Stadtratsmitglieder. Alle anderen Gruppierungen blieben unter der Schwelle von drei Sitzen, die bisher Fraktionsstatus im Landshuter Stadtrat bedeutete. Ganz knapp verfehlte diese Marke die Linke, die es mit 5,5 Prozent ebenso auf zwei Sitze brachte wie die erstmals angetretene Liste „Zukunft Landshut“ (4,5 Prozent) und die ÖDP (3,5 Prozent). Die Junge Union und die FDP mussten sich mit 3,2 bzw. 2,9 Prozent jeweils mit einem Sitz begnügen, während die Bayernpartei (1,0 Prozent) den Wiedereinzug in den Stadtrat verpasste.

Folgende 44 Kandidatinnen und Kandidaten wurden in den Stadtrat gewählt:

CSU (13 Sitze): Dr. Thomas Haslinger (19.329 Stimmen), Helmut Radlmeier (14.877), Dr. Thomas Küffner (13.387), Astrid Eisenschink-Rampf (12.727), Hans-Peter Summer (11.504), Ursula Weger (10.840), Dr. Kerstin Kastl (10.434), Ludwig Zellner (9.845), Ludwig Schnur (9.600), Manuela Nemela (8.994), Florian Lechner (8.290), Philipp Wetzstein (8.250), Lothar Reichwein (8.134).

Grüne (9 Sitze): Christoph Rabl (14.191 Stimmen), Tobias Weger-Behl (8.819), Iris Haas (8.811), Stefan Gruber (8.571), Julia Oberland (8.292), Hedwig Borgmann (7.827), Elke Rümmelein (7.786), Dr. Sebastian Bröckner-Kiss (7.265), Anita Gromotka (6.103).

AfD (5 Sitze): Günter Straßberger (10.819 Stimmen), Rainer Ecker (9.300), Rainer Mittermeier (8.938), Simon Straßer (8.927), Wolfram Schubert (8.620).

SPD (5 Sitze): Patricia Steinberger (14.357 Stimmen), Anja König (7.282), Gerd Steinberger (6.324), Vincent Hogenkamp (3.643), Lucie Pable (3.506).

Freie Wähler (4 Sitze): Jutta Widmann (6.763 Stimmen), Rudolf Schnur (5.895), Sonja Axthaler (4.887), Robert Mader (4.101).

Linke (2 Sitze): Gabriella Lando (5.325 Stimmen), Falk Bräcklein (3.763).

Zukunft Landshut/ZL (2 Sitze): Norbert Hoffmann (5.509 Stimmen), Christian Pöhner (2.677).

ÖDP (2 Sitze): Elke März-Granda (3.676 Stimmen), Heiko Helmbrecht (2.730).

Junge Union (1 Sitz): Johannes Alfery (4.273 Stimmen).

FDP (1 Sitz): Jürgen Wachter (4.183 Stimmen).

 

Foto: Screenshot

 

 

 

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