Zum Anlass seines 30-jährigen Jubiläums stellte der Hospizverein Landshut e.V. eine Bank auf dem Hauptfriedhof auf.
Herzlich willkommen zur Veranstaltung der Übergabe einer Ruhebank im Landshuter Hauptfriedhof hieß der 1. Vorstand den dritten Bürgermeister Hans Peter Summer, der den Oberbürgermeister Haslinger vertrat, die Dekanin Nina Lubomierski, die Patoralreferentin der Stadtkirche Landshut, Elisabeth Simon, sowie die Vertreter des Hospizvereins.


„Die Ruhebank ist gedacht als Ort für Trauernde, um zur Ruhe oder auch miteinander ins Gespräch zu kommen“, so beschrieb der 1. Vorsitzende des Vereins, Kunibert Herzing, die Sitzgelegenheit. Er betonte, dass die Initiative der Trauerbegleiterinnen und -Begleiter es zu verdanken sei, auf die Idee dieser Errichtung einer Bank im Landshuter Haupfriedhof zu kommen und sie auch auszuführen.
Der Verlust eines geliebten Menschen verändert alles. In dieser Zeit der Trauer ist es wichtig, nicht allein zu sein. Der Hospizverein Landshut bietet einen geschützten Ort, an dem Gefühle Platz haben dürfen – ganz ohne Druck, ganz ohne Erwartungen.
Die Trauerangebote richten sich an Menschen, die einen nahestehenden Angehörigen oder Freund verloren haben und sich Unterstützung wünschen. In Einzelgesprächen, Gruppenangeboten oder kreativen Formaten begleitet der Hospizverein einen ganz persönlichen Weg durch die Trauer. Die erfahrenen TrauerbegleiterInnen hören zu, geben Halt und helfen, neue Perspektiven zu finden.
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Fotos: h.j.lodermeier