Luisa K E L L E R kehrt ins RABEN-NEST zurück

Vilsbiburg.

Eine alte Bekannte kehrt zu den Roten Raben zurück; wobei alt hier relativ ist.

Denn Luisa Keller ist erst 24 Jahre alt. Die 1,82 Meter große Außenangreiferin zieht die Vils dem Genfer See vor. Die gebürtige Braunschweigerin war von 2020 bis 2022 bereits ein Roter Rabe, wollte sich aber verändern und war in den kommenden Jahren bei Allianz MTV Stuttgart, den Ladies in Black Aachen und in der vergangenen Spielzeit bei Infomaniak Geneve Volley in der Schweiz aktiv.

Für sie schließt sich in Vilsbiburg ein Kreis, denn sie hat es sich zum Ziel gesetzt, mit den Roten Raben in die Play offs zu kommen und auch im DVV-Pokal eine gute Rolle zu spielen.

Als hochtalentierte 19-Jährige kam Luisa Keller 2020 zu den Roten Raben. Und die Linkshänderin hat sich in Vilsbiburg weiterentwickelt: Sie „schulte“ von der Diagonalspielerin auf die Position Annahme/Außen um und genau hier möchte sie Raben-Trainer Guillermo Gallardo in der kommenden Saison auch sehen. „Luisa hat in den vergangenen Jahren viele Erfahrungen gesammelt. Gerade ihr Kampfgeist und ihr Wille, zu gewinnen zeichnen sie aus“. Ihn haben ihre gute Annahme und ihr Aufschlag überzeugt. „Das ist wichtig für uns. Sie soll uns vor allem in der Abwehr helfen“, sagt der Raben-Trainer, stellt aber klar, dass sie „selbstverständlich auch den Raben-Angriff verstärken soll“. Der Argentinier versprach, dass sicvh Luisa Keller bei den Roten Raben weiterentwickeln kann. „Bei uns hat sie die Chance, sich in der deutschen Bundesliga zu beweisen“.

Dabei hätte die 24-Jährige auch beim Fußball landen können. Zunächst spielte Luisa nämlich begeistert Fußball – und hörte damit erst auf, als sie „mit 12 oder 13“ nicht mehr mit den Jungs kicken durfte, sondern sich dem Mädchenfußball hätte verschreiben sollen, was sie wenig inspirierend fand. Also wurde doch Volleyball ihr Sport. Und das ist eigentlich kein Wunder, denn ihr Vater Matthias, Jahrgang 1963, brachte es einst auf annähernd 200 Länderspiele in der Volleyball-Nationalmannschaft.

Foto:
L. Keller priv.

 

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