Fremdenführung Wer hat nicht mit der Fremdenführung, so hie und da einmal Berührung, sei es als Führer, als Tourist, weil stets wo was zu sehen ist. Die Augen links, des Turmes Spitze, den Blick nach rechts – und Onkel Fritze sieht eifrig nach des Führers Hand, wohin er zeigt, was er benannt. Den Kopf gestreckt, Jahrhundert alt, dies Bauwerk,…
mehr lesenKategorie: Kolumne
POETISCHES von Oskar STOCK: „F E R I E N Z E I T“
Ferienzeit Den Schulranzen hinein ins Eck, Ferien sind, ich fahre weg, die Schule kann mich kreuz und quer, es geht gen Süden an das Meer. In Mathe war man nicht der Hellste, in Vaters Auto doch der Schnellste, Stau an der Grenze, ruhig Blut, und auch in Deutsch war man nicht gut. In Religion, da war man besser, man…
mehr lesenPOETISCHES von Oskar STOCK: „SAND“ – „ALTE GESICHTER“
Sand Im Urlaub … in des Südens Sonne, beim Schwimmen, Tauchen, voller Wonne, beim Sandburgbauen, nah am Meer, in Taschen, Koffern fast noch mehr, auf Butterbroten, Süßigkeiten, beim Surfen, Flirten, Wellenreiten, im Badezeug und auf der Zunge, in den Sandalen, in der Lunge, beim Rotweintrinken, Nudelessen, beim Sonnenbad, nicht zu vergessen, im Bett, auf Haut und Luftmatratzen, beim Kämmen,…
mehr lesenPOETISCHES von Oskar STOCK: „Letzter URLAUBSTAG“ – „Kleine URLAUBSLÜGEN“
Letzter Urlaubstag Türkis, azur, so lag das Meer, die Sonne schien, warm aber sehr, so weit das Auge reichte Strand, Urlaubsgenießer, weißer Sand, die Landschaft ansehen, etwas Kultur, sei’s eine Burg oder Steine nur, das Essen gut, doch viel zu viel, vom Fasten sprach kein Mensch als Ziel, die Cocktails alkoholisch, phänomenal, man wurde braun, fast überall, etwas mit…
mehr lesenPOETISCHES von Oskar STOCK: „Das süße Leben“ – „Bitte nichts Saures“
Das süße Leben Das Essen dient des Leibes Wohl, gar gerne wir genießen; was kümmert uns die ganze Welt, wenn Wein und Cognac fließen. Wir feiern durch die ganze Nacht, bis in den frühen Morgen, bei Austern, Kaviar und Sekt, vergessen sind die Sorgen. Doch eines Tages, wenn fürbass, wir auf die Waage steigen, dann ist uns nicht mehr wohl…
mehr lesenPOETISCHES von Oskar STOCK: „Zeit der Besinnung“ – „Kartoffeln“
Zeit der Besinnung Am Waldesrain fühl ich mich wohl, ob ich dem Herrgott danken soll, beim Feldkreuz, nahe bei den Eichen, ein Vogel singt, als frohes Zeichen. Die nahe Wiese ist voll Leben, von gleißend Sonnenschein umgeben, bunte Blütenpracht im Grün, die Wolken rasch vorüberziehn. Ein Schmetterling tanzt in der Luft, die Bienen summen, Waldesluft und leicht wird’s um…
mehr lesenPOETISCHES von Oskar STOCK: „Fußball über alles“ – „Wilder Fußball“
Fußball über alles Der Felix ist im Fußballfieber … und sieht nun Fernsehen, immer wieder, hat sich gar Urlaub jetzt genommen, dass keine Spiele aus ihm kommen. Liest morgens in der Zeitung eifrig, was vorabends er schon sah, recht fleißig, so dass die Frau er übersieht, die dennoch für ihn Kaffee brüht. Weiß um die Mannschaften und Trainer, im…
mehr lesenPoetisches von Oskar STOCK: „Das Nasenhaar“ – „Brillenkuss“
Das Nasenhaar Auf der Couch, der Fridolin, sitzt Fernsehen schauend und neben ihm, blickt seine Frau ihn dann und wann, gar seltsam von der Seite an. Und aus den Augenwinkeln spürt er, dass sie was im Schilde führt, und so, sich keiner Schuld bewusst, sieht weiter Fernsehen er, mit Lust. Da rutscht sie gar in seine Näh’, dass sie…
mehr lesenPOETISCHES von Oskar STOCK: „Am Meer“ – „Antike Stätten“
Am Meer Weiße Segelboote wiegen im Wind, Möwen, die Masten umkreisend geschwind, die Wellen rauschen im steten Klang, es riecht nach Fisch den Hafen entlang, die Gischt schäumt heftig, die Netze ruhn, warten auf morgen, der Fischer Tun, Tang schwimmt im Wasser, ein Reiher schreit, Hafenidylle, der Horizont ist weit, die Sonne brennt von Süden her, und endlos groß…
mehr lesenPOETISCHES von Oskar STOCK: „Der Fußballstar“ – „Fußballfieber“
Der Fußballstar Der Fridolin fühlt sich als „Star“, und scheut nicht Zweikampf noch Gefahr; er schlägt die Ecken mit Elan, und wird am Leder erst zum Mann. Im Kopfball ist er grandios, und auch sein Strafstoß ist famos; wenn er die Deckung jäh durchbricht, verschmäht er den Alleingang nicht. Auch kennt er keinerlei Respekt, wenn er ein Loch im…
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