Fußball über alles Der Felix ist im Fußballfieber … und sieht nun Fernsehen, immer wieder, hat sich gar Urlaub jetzt genommen, dass keine Spiele aus ihm kommen. Liest morgens in der Zeitung eifrig, was vorabends er schon sah, recht fleißig, so dass die Frau er übersieht, die dennoch für ihn Kaffee brüht. Weiß um die Mannschaften und Trainer, im…
mehr lesenKategorie: Kolumne
Poetisches von Oskar STOCK: „Das Nasenhaar“ – „Brillenkuss“
Das Nasenhaar Auf der Couch, der Fridolin, sitzt Fernsehen schauend und neben ihm, blickt seine Frau ihn dann und wann, gar seltsam von der Seite an. Und aus den Augenwinkeln spürt er, dass sie was im Schilde führt, und so, sich keiner Schuld bewusst, sieht weiter Fernsehen er, mit Lust. Da rutscht sie gar in seine Näh’, dass sie…
mehr lesenPOETISCHES von Oskar STOCK: „Am Meer“ – „Antike Stätten“
Am Meer Weiße Segelboote wiegen im Wind, Möwen, die Masten umkreisend geschwind, die Wellen rauschen im steten Klang, es riecht nach Fisch den Hafen entlang, die Gischt schäumt heftig, die Netze ruhn, warten auf morgen, der Fischer Tun, Tang schwimmt im Wasser, ein Reiher schreit, Hafenidylle, der Horizont ist weit, die Sonne brennt von Süden her, und endlos groß…
mehr lesenPOETISCHES von Oskar STOCK: „Der Fußballstar“ – „Fußballfieber“
Der Fußballstar Der Fridolin fühlt sich als „Star“, und scheut nicht Zweikampf noch Gefahr; er schlägt die Ecken mit Elan, und wird am Leder erst zum Mann. Im Kopfball ist er grandios, und auch sein Strafstoß ist famos; wenn er die Deckung jäh durchbricht, verschmäht er den Alleingang nicht. Auch kennt er keinerlei Respekt, wenn er ein Loch im…
mehr lesenPOETISCHES von Oskar STOCK: „Erdbeerdieb“ – „Engerling“
Erdbeerdieb Im Erdbeerbeet am rechten Eck, da ist ein ganz besond‘rer Fleck; dort prangt, mit Freude anzusehn, eine Frucht hier, groß und schön. Zuerst noch grün und winzig klein, sah sie im Beet unscheinbar drein, doch kurze Zeit schon später war, sie dort ein Riesenexemplar. So wartete ich jeden Tag, daß sie doch roter werden mag, auf daß ich…
mehr lesenPOETISCHES von Oskar STOCK: „Pfingstgedanken“ – „Geschenk des Himmels“
Pfingstgedanken Die Lerche jubelt in den Lüften, welch Lied und heller Sonnenschein, lässt in den frühlingshaften Düften Natur und Mensch voll Freude sein. Grün soweit das Auge blicket, Blumen blühen voller Freud‘, Herz und Seele seid erquicket – Pfingsten ist’s, du schöne Zeit. Geschenk des Himmels Der Adalbert ist vielbeneidet, da er von jeher flott gekleidet, und auch…
mehr lesenPOETISCHES von Oskar STOCK: „Gewichtskontrolle“ – „Abnehmen ist schwer“
Gewichtskontrolle Die Inge steigt am Urlaubsort, hier auf die Waage immerfort, um an Gewicht nicht zuzunehmen und sich des Doppelkinns zu schämen. Da legt in Falten sie die Stirn und ein Gedanke zuckt durchs Hirn: „Die Waage lügt“, meint sie durchaus – „mehr noch, als meine von zu Haus!“ Abnehmen ist schwer Wenn man ins Fitness-Center geht, weil’s…
mehr lesenPOETISCHES von Oskar STOCK: „Hans im Glück“ – „Lebenslanges Warten“
„Hans im Glück“ Was birgt das kleine Wörtchen „Glück“, sind es des Schicksals Launen? Doch wer es hat, der kann getrost, der Fügung dankend staunen. So ist die Arbeit flink zu Hand, schier nichts mehr geht daneben, und Sonnenschein herrscht unentwegt, zu dieser Zeit des Lebens. Jedoch, wer jetzt ein „Hans im Glück“, der sollte stets bedenken, wie schnell es…
mehr lesenPOETISCHES von Oskar STOCK: „Beim Grillen“ – „Gartenfreude“
Beim Grillen Ich frag’ mich oft, warum der Mann, im Garten, so meint man, nur grillen kann, weil er der Herr des Feuers sei, die Frau dagegen, stets auf’s Neu bereitet Kartoffeln und Salat, weil sie hierbei ihr Können hat. Doch manchmal, wie das Leben lehrt – ist es, so hört man … umgekehrt. Gartenfreude Am Garten…
mehr lesenPOETISCHES von Oskar STOCK: „Bevormundung“ – „Anlehnungsbedürftig“
Bevormundung In jungen Jahren sind die Kinder … bevormundet, später nicht minder, von den Eltern, wie man weiß, dank der Erziehung Rat und Preis. „Esse deine Suppe auf“, so sagt man, „Fertig mit der Hausaufgabe?“, fragt man, „Mal den Kreis schön kugelrund“, „Führ’ die Finger nicht zum Mund“. Später heißt es: „Komm’ pünktlich heim“, das Zimmer aufgeräumt muss sein;…
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