Werkschau der Erstsemester und Wanderausstellung des Deutschen Ziegelpreises 2024 erstmals in Landshut
In den Räumen der ehemaligen Realschule in der Christoph-DornerStraße 18 in Landshut findet am 9. Februar 2026 um 18 Uhr die Vernissage zur Werkschau des ersten Semesters des neuen Studiengangs Architektur der Hochschule Landshut statt. Die Studierenden zeigen ihre Modelle, Zeichnungen und Entwürfe, die sie seit Beginn des Semesters im Oktober erarbeitet haben. Die Werkschau gibt einen Einblick in die Inhalte, Methoden und Arbeitsweisen des Studiengangs, der als erster Architekturstudiengang in Niederbayern angeboten wird.
Der neue Studiengang ist bayernweit der erste, der die Themen Nachhaltigkeit, Transformation des Bauwesens und Umgang mit dem Bestand derart explizit in den Vordergrund rückt. Die Studierenden sollen lernen, nachhaltig mit bestehenden Ressourcen und lokalen Bautraditionen zu arbeiten. Durch eigens entwickelte Umbau- und Weiternutzungskonzepte sollen sie so eine Bauwende in der Region mitgestalten.
Leerstände und Zwischennutzungen in Landshut profitieren durch den Studiengang
Die Lehrveranstaltungen werden sowohl am Campus der Hochschule Landshut am Lurzenhof sowie in Leerständen und Zwischennutzungen in der Stadt Landshut abgehalten. Für das erste Studienjahr wurden Klassenzimmer und Werkräume in der ehemaligen Realschule angemietet. Dort zeichnen die Studierenden Skizzen, bauen Modelle und entwickeln Konzepte, die direkt an die vorhandenen Räume gekoppelt sind. Ziel ist es, das theoretische Wissen aus dem Unterricht unmittelbar vor Ort einzugliedern.
Bundesverband der Deutschen Ziegelindustrie stellt prämierte Werke aus Parallel zur Vernissage der Studierenden wird die Wanderausstellung zum „Deutschen Ziegelpreis 2024“ eröffnet, die erstmals in Landshut gezeigt wird. Der Preis wird vom Bundesverband der Deutschen Ziegelindustrie vergeben und zeichnet Projekte aus, die sich mit dem Baustoff Ziegel auseinandersetzen. Gezeigt werden bereits realisierte Bauwerke und ausgezeichnete Arbeiten von Studierenden aus Deutschland. Die Ausstellung soll Inspiration für die Studierenden des Studiengangs Architektur in Landshut bieten. Als Leistungsbild besonders gelungener Bauwerke in Ziegelbauweise ist sie außerdem spannend für Architekturinteressierte aus der Region. Schließlich stellt die Ziegelindustrie in Niederbayern einen wichtigen wirtschaftlichen Faktor dar.
Der Abend beginnt mit einer kurzen Begrüßung und Einführung in die Konzeption des Studiengangs. Danach werden die Arbeiten der Erstsemester vorgestellt, anschließend die prämierten Projekte des Deutschen Ziegelpreises. Daraufhin können die Gäste die Ausstellungen besichtigen und sich mit Studierenden, Lehrenden und Verantwortlichen austauschen. Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung nicht erforderlich. Die Vernissage ist für alle Interessierten sowie Vertreterinnen und Vertreter aus Stadt, Architektur, Kultur und Bildung geöffnet.
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Archiv DIESUNDDAS/screenshot